Großübung Familienstätte Auf dem Ahorn


"Gebäudebrand Mensch in Notlage am Jugendheim Ahorn" so lautete die Meldung, welche die Einsatzkräfte
der einzelnen Einheiten in Nachrodt-Wiblingwerde erreichte.
Alle Einsatzkräfte der Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde wurden um 13:45 Uhr zu ihren Gerätehäusern in
Bereitschaft gerufen, ohne vorher zu wissen, welche Aufgaben auf sie warten.

Nach dem Einsatzbefehl rückten alle Fahrzeuge zum Ahorn aus und trafen auf den Leiter der Einrichtung, der
sie sehr realitätsnah in die Übungslage einweihte.

Während Arbeiten an der Heizungsanlage kam es zu einer Verpuffung in dessen Folge im Gebäude mehrere
Brände entstanden. die Besucher und Angestellten der Anlage verließen das Gebäude, allerdings wurden
sechs Personen noch im Haus vermisst.

Acht Trupps unter schwerem Atemschutz durchsuchten sofort das Gebäude und retteten sechs Personen.
In dieser Zeit wurden im Umfeld des Gebäudes mehrere Wasserversorgungen parallel aufgebaut. Hier
konnte auch die Jugendfeuerwehr eingesetzt werden. Immer wieder drangen Einsatzkräfte in das Gebäude,
durchsuchten es systematisch nach den Vermissten, anschließend konnten alle "Brände" gelöscht werden.
Kurz vor dem Abschluss wurde ein Unfall eines der eingesetzten Atemschutztrupps simuliert. Dieser Trupp
geriet auf Grund eines technischen Defekts in eine Notlage und konnten nur noch ein "Mayday" absetzen.


Sofort wurde der Einsatzablauf umorganisiert und alle Einsatzkräfte konzentrierten sich auf die Rettung
ihrer Kollegen. Auch diese Aufgabe wurde sehr diszipliniert und mit Sachverstand abgearbeitet.

Die Wehrleitung Michael Kling und Mark Wille, welche die Übung beobachteten, lobten die Einsatzbereitschaft
der Einsatzabteilung. Die immer wieder vertiefte Ausbilung in allen Einheiten trägt Früchte. Kleine
Mängel an Ausrüstung und Ausbildung werden aufgenommen und in Zukunft beseitigt.

Im Einsatz waren 45 Einsatzkräfte aus den Einheiten Nachrodt, Wiblingwerde und Veserde. Die Einheiten
wurden von Sascha Panne, Jens Klatt und Christian Salomon geführt.
Ebenso war die Jugendfeuerwher mit 12 Mitgliedern beteiligt.

Aus Nachrodt waren der Einsatzleitwagen, das Löschgruppenfahrzeug, das Tanklöschfahrzeug und der
Gerätewagen Logistik beteiligt, in Wiblingwerde rückten das Hilfeleistungslöschfahrzeug, das Mehrzweckfahrzeug
und der Einsatzleitwagen aus, aus Veserde kamen das Löschgruppenfahrzeug und der Mannschaftstransportwagen.

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Großübung Neubau Perthes-Haus vom 10.Oktober 2009

Zu einer gemeinsamen Übung der Einheiten Nachrodt, Wiblingwerde und Veserde wurden
die Einsatzkräfte um 14:00 Uhr am Samstag alarmiert. Übungsobjekt war der Neubau des Perthes Alten- und Pflegeheim an der Geschwister-Scholl-Straße im Nachrodter Feld. 45 Einsatzkräfte rückten mit 8 Fahrzeugen zum Objekt aus und fanden vor Ort den Neubau in dichten Rauch gehüllt. Ein aufgeregter Bauleiter empfing die eintreffenden Feuerwehrmänner mit der Nachricht, dass bei Bauarbeiten ein Bitumen-Fass in Brand geraten war und es zu einer Explosion einer Gasflasche kam. Hierdurch seien mehrere Arbeiter „verletzt“ worden. Insgesamt wurden 5 Personen im Gebäude noch vermisst, diese mussten so schnell wie möglich gefunden und gerettet werden.

Zur Unterstützung und Versorgung der Verletzten hatte die Wehrleitung einen Trupp des DRK Altena-Nachrodt um Hilfe gebeten. Die drei Kräfte des DRK sollten die Verletzten versorgen.

8 Einsatzkräfte suchten zeitgleich unter schwerem Atemschutz das Gebäude nach Personen ab und fanden auf dem Dach drei „Dachdecker“, die von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr gespielt wurden.

Die geschminkten Brand- und Platzwunden wurden erstversorgt, die Personen dann auf dem schnellsten Weg aus dem Gebäude gebracht und dem Roten Kreuz übergeben. Diese kümmerten sich um die weitere Versorgung und den Abtransport ins Krankenhaus.

Der Löschzug Nachrodt übernahm den Einsatzabschnitt von der Geschwister-Scholl-Straße aus, der Löschzug 2 (Wiblingwerde+Veserde) übernahmen den zweiten Einsatzabschnitt von der Kampstraße unterhalb des Gebäudes aus und gingen über den unteren Eingang vor, suchten dort die vielen Räume nach zwei vermissten Handwerkern ab. Diese wurden nach kurzer Zeit leicht verletzt gefunden, so dass sich die Einsatzkräfte anschließend um die Brandbekämpfung kümmern konnten.

Für die Rettung von Personen vom Dach des Gebäudes bekam die Feuerwehr Unterstützung von der Drehleiter aus Altena. Hier war Fingerspitzengefühl gefragt, den Korb der Drehleiter an die Brüstung des Obergeschosses zu manövrieren.

Als die Feuerwehrmänner ihre Arbeit schon als erledigt sahen, ertönte ein „Mayday, Mayday“-Ruf über die Funkgeräte. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz sollte im Gebäude nach Vermissten suchen, als einer der Einsatzkräfte durch die ungesicherte Öffnung in den Aufzugschacht stürzte. Aber auch diese Situation wurde von der Übungsleitung nur eingespielt. Einer der Feuerwehrmänner positionierte sich am unteren Ende des Aufzugschacht und mimte den Verletzten. Unverzüglich machten sich von zwei Seiten aus Rettungstrupps auf den Weg und retteten ihren Kollegen aus der misslichen Lage, um ihn dann ebenfalls dem Rettungsdienst zu übergeben. Somit wurde auch diese Aufgabe gemeistert.

Das Objekt, der Neubau des Alten- und Pflegeheim

 

 Feuerwehrmänner rüsten sich mit schwerem Atemschutz aus

 

 Einer der vorgehenden Trupps hat auf dem Dach eine verletzte Person gefunden und kümmert 
 sich um die Erstversorgung der Wunden

 

 die  „ Verletzten“ werden vom Rettungsdienst versorgt

 der untere Einsatzabschnitt auf der Kampstraße

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Alarmübung am Gut Sassenscheid vom 11.Oktober 2008

Am Samstag, 11.Oktober fand am Gut Sassenscheid eine Alarmübung statt. Die Einheiten
Nachrodt, Wiblingwerde und Veserde übten den Ernstfall an der SECA-Einrichtung am Gut Sassenscheid.
Unterstützt wurden die Einsatzkräfte von der Einheit Großendrehscheid mit einem Tanklöschfahrzeug
und vom DRK Altena mit einer Sanitätseinheit. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte im Einsatz.
Im Verlauf der Übung mussten vier Verletzte aus dem Werkstattgebäude gerettet werden. Hier kam es
gemäß Übungsvorgabe zu einer Verpuffung bei Lackierarbeiten. Die Verletzten wurden den Sanitätern des
DRK übergeben, von denen diese dann versorgt wurden.
Die Wehrleitung zog am Ende eine positive Resonanz.

  
  
  

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Alarmübung vom 14. Juli 2007

"Verschüttete Person in Baugrube"

Am Samstag, den 14. Juli wurde der ahnungslose Löschzug Nachrodt zu einer
verschütteten Person in einer Baugrube auf dem Werksgelände der Firma Walzwerke Einsal
gerufen.
Vor Ort stellte sich der "Einsatz" dann als Alarmübung heraus, der die Einsatzkräfte bei den hohen
Temperaturen einiges abverlangte.

  
  
  



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Unsere Basketballmannschaft, oder eine Atemschutzbelastungsübung der anderen Art ......