Stabsübung Großschadenereignis Weihnachtsmarkt
Ein verschneiter Samstagabend auf dem Nachrodt-Wiblingwerder Weihnachtsmarkt. Und plötzlich kommt
es zu der Explosion einer Gasflasche in einem der Marktstände an der Hauptschule am Holensiepen.
So sah das Szenario aus, das der Stab für außergeöhnliche Ereignisse, der sich aus Verwaltung der Gemeinde und der Feuerwehr zusammensetzt,, zu bewältigen hatte. Am Samstag , 28.01. trafen sich die Fachbereichsleiter der
Verwaltung, Mitarbeiter des Bauhofs, Führungskräfte der Feuerwehr und die Fernmeldegruppe der Feuerwehr
zu einer Stabsübung im Nachrodter Gerätehaus. Ziel war zum einen, ein solches Szenario abzuarbeiten, aber auch
die Zusammenarbeit mit Verwaltung und Bauhof abzustimmen.
Anhand von Einsatzeingaben und Rückmeldungen über Funk, die von speziell ausgebildeten Kräften übernommen
wurden, konnte dieser Einsatzablauf bestritten werden.
Mitten im Weihnachtsmarkt kommt es zur Explosion einer Gasflasche, es kommt zu Folgebränden. Menschen laufen schreiend durcheinander, es kommt zur kompletten Panik auf dem Festplatz, auf dem sich 800 Besucher tummeln.
Es werden 23 Menschen teilweise schwer verletzt, 60-70 Personen werden vermisst. Nun galt es, ausreichend Rettungsmittel heranzuschaffen, Menschen zu retten, Brände zu bekämpfen und Betroffene zu betreuen.
Eine schwierige Aufgabe, die gemeinsam gemeistert wurde. Nach vier Stunden war die Lage überschaubar im Griff.
Insgesamt ein sehr zufriedenstellendes Eregbnis, welches durch die enge Zusammenarbeit mit Verwaltung und Bauhof erlangt werden konnte. Jeder Fachbereich war tief involviert in die Lösung der Aufgaben.
- Menschenrettung
- Nachforderung von Einsatzkräften
- Koordinierung von Rettungsdiensten
- Absperrungen der Einsatzstellen
- Schaffung von Bereitstellungsräumen für Einsatzkräfte
- Schaffung von Räumen für die Betreuung von Betroffenen
- Betreuung durch Notfallseelsorger
- Brandbekämpfung
- Medienarbeit
- Bürgertelefon
und vieles mehr...
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Rauchmelder sollen in NRW zur Pflicht werden

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr
und das Ministerium für Inneres und Kommunales teilen mit:
Diese Landesregierung will den Einbau von Rauchmeldern inWohnungen
zur Verpflichtung machen. Das teilte Bauminister Harry K. Voigtsberger
am Donnerstag mit.
Bei der anstehenden Novellierung der Landesbauordnung
solle auch eine Verpflichtung zum Einbau von Rauchmeldern
eingefügt werden. Dabei sollen Mieter oder selbstnutzende Eigentümer
für die Installation undWartung verantwortlich sein. Geplant
ist, die Novelle im Herbst vorzulegen.
„Rauchwarnmelder gehören in jede Wohnung. Trotz zahlreicher Aufklärungskampagnen
verfügen aber immer noch vieleWohnungen nicht
über diese potenziellen Lebensretter. Das wollen wir mit einer Verpflichtung
ändern“, sagte der Minister.
Zehn Bundesländer haben entsprechende Regelungen bereits in ihre
Landesbauordnungen aufgenommen. Über das Pro und Contra einer
Rauchmelderpflicht und Möglichkeiten ihrer Ausgestaltung haben Bauund
Innenministerium intensive Gespräche mit Sachverständigen geführt.
„Eine gesetzliche Regelung wird niemanden überfordern. Wer sein Haus
oder seine Wohnung schon mit funktionsfähigen Rauchmeldern ausgestattet
hat, soll diese selbstverständlich weiter nutzen können. Und natürlich
wird es Übergangsfristen geben.Wir wollen nicht mehr Bürokratie,
sondern mehr Sicherheit“, betonte Voigtsberger.
Innenminister Ralf Jäger ergänzte: „Der aktuelle Fall in Aachen hat gezeigt,
dass es bei einemWohnungsbrand auf jede Sekunde ankommt.
Wenn die Bewohner rechtzeitig gewarnt werden, können sie sich und
andere retten.
Zu der gesetzlichen Regelung muss daher auch die
Überzeugung kommen, welchen unschätzbaren Nutzen Rauchmelder Seite 2 von 2
bringen. Ich begrüße es, dass der Landesverband der Feuerwehren in
Nordrhein-Westfalen dabei seine Unterstützung angeboten hat.“
Rauchmelder können Leben retten. Deshalb gehören sie in jede Wohnung,
und zwar mindestens in Schlafzimmer, Kinderzimmer und Flure.
Mit ihrem durchdringenden Alarm weisen sie frühzeitig auf Brände hin –
rechtzeitig genug, damit die Bewohner sich vor den Gefahren der tödlichen
Rauchgase in Sicherheit bringen können.
Neue Drehleiter DLK23/12 in Dienst gestellt
Am Donnerstag, 05. Januar 2012 konnte nach langer Planungsphase endlich das neue Hubrettungsgerät in Dienst gestellt werden. Neu ist, dass die Kommunen Altena und Nachrodt-Wiblingwerde gemeinschaftlich dieses Fahrzeug angeschaft haben und betreiben werden. Stationiert ist das Fahrzeug bei der hauptamtlichen Feuerwache in Altena.
Zu Einsätzen, Übungen und Ausbildungen ist es in beiden Feuerwehren unterwegs und wird auch durch beide Feuerwehren bedient.
Bei der Übergabe freuten sich beide Verwaltungen und Feuerwehren über diesen ersten gelungenen Schritt in Richtung einer interkommunalen Zusammenarbeit. Dies ist wohl landesweit das erste Feuerwehrfahrzeug, das zwei Wappen auf der Tür aufweist. Beide Kommunen haben zusammen rund 26.000 Einwohner und liegen direkt nebeneinander, so machte eine gemeinschaftliche Anschaffung aus wirtschaftlicher Sicht absoluten Sinn.
Das Fahrzeug ist ein Vorführfahrzeug der Firma Iveco Magirus und weist neben einem 16to Fahrgestell mit 299 PS einen 30m-Leiterpark auf, wobei am oberen Leiterteil ein Knick-Gelenk vorhanden ist, welches auch noch teleskopierbar ist. So sind auch schwierige Einsatzstellen an Dachstühlen und engen Häuserzeilen gut erreichbar.



Schlüsselübergabe von links:
Bürgermeister der Stadt Altena, Dr. Andreas Hollstein, Leiter der Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde Michael Kling,
Leiter der Feuerwehr Altena Alexander Grass, stv. Bürgermeister Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde Gerd Schröder.
(Bilder 2+3: Westfälische Rundschau und Altenaer Kreisblatt)
Ausrüstung ergänzt/ersetzt
Im Herbst wurde die Ausrüstung der Einheiten weiter ergänzt bzw. ersetzt.
Workshop Absturzsicherung
Einen Workshop zum Thema "Abstursicherung" führte die Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde am Samstag, 27.08.11 durch. 9 Teilnehmer aus den Einheiten Nachrodt und Wiblingwerde bildeten sich im Rahmen dieses eintägigen Workshops zu den Themen der Absturzsicherung und Rettung aus Höhen weiter.Neben den gesetzlichen Grundlagen und Knoten-Kunde wurden an parktischen Übungen die Rettung von Personen aus Höhen und Tiefen, sowie die Eigensicherung bei Gefahren durch Absturz trainiert.
Die Leitung dieses Workshops übernahmen die Kollegen Ralf Gottwald und Christian Hoßdorf, die sich in den letzten Monaten zu Ausbildern im Bereich Absturzsicherung, bzw. zum Sachkundigen im Bereich der Geräteprüfung Absturzsicherung weitergebildet haben.
Angenommene Lagen sind das Retten von verunglückten Personen auf Dächern oder auf Industrieanlagen, aber auch das sichere Vorgehen auf Dächern beispielsweise bei Kaminbränden.
Hier gilt es auch abzuwägen, in wie weit die eigenen Kräfte aureichend sind, oder auf speziell ausgebildete Höhenretter aus beispielsweise Dortmund zurückgegriffen werden muss.
In einem zweiten Teil wird im September dieses erlernte Wissen und Können an praktischen Übungen und Einsatzbeispielen an dem Objekt der alten Bahnhofsbrücke in Nachrodt weiter trainiert. Auch hier wird es um die Rettung von verunglückten Personen aus Höhen und Tiefen gehen.
![]() | Eine der Trainingssituationen war das Retten einer Person aus einer Höhe mit Begleitung durch eine Einsatzkraft. Hierzu wurde der "Patient" auf einem sogenannten Spineboard fixiert. Hiermit können weitere Rückenverletzungen während der Rettung oder dem Transport vermieden werden. |
![]() | Vor der Praxis standen die Themen - gesetzliche Grundlagen - Gerätekunde - Prüfung von Geräten auf dem Stundenplan. |
![]() | Das Anlegen der Gerätesätze für die Absturzsicherung wurde im Einzelnen trainiert. Hierzu wurde am Anfang auf die persönliche Schutzausrüstung verzichtet. |
![]() | Wie sich die Einsatzkräfte gegenseitig sichern können wurde ebenso vermittelt, wie Abseilen und das sichere Vorgehen bei Einsätzen an Abhängen oder in Industrieanlagen in Höhen und Tiefen. |
Grundausbildung hat begonnen
Am 04.Mai hat der neue Grundausbildungslehrgang der Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde begonnen.
Acht neue Einsatzkräfte absolvieren die Module 1+2, die 5 Wochen dauern.
Die Themen Rechtskunde, Fahrzeugkunde, Gerätekunde, Erste Hilfe, Gefahren der Einsatzstelle und
weitere Themen werden in Theorie und Praxis vermittelt.
Die Ausbildung läuft noch bis zum 04.Juni.
Teilnehmer:
Jan Triches, Björn-Gerrit Hülle, Christian Homann, Christian Pühl, Patrick Kriebel, Sebastian Paeth,
Dominik Koch, Erik Napierkowski

Fortbildung Motorkettensäge
Neun Einsatzkräfte nahmen am 01. und 02. April an einer Fortbildung für Einsätze mit Motorkettensägen teil.
Dies war bereits die zweite Veranstaltung dieser Art, die in Zusammenarbeit mit der Firma Fischer Motor-
geräte in Lüdenscheid durchgeführt wurde. Der Dozent, ein Forstwirtschaftsmeister, vermittelte im ersten Teil die
theoretischen Grundlagen, im zweiten Teil wurden an einem kompletten Tag in einem Waldgebiet Nahe
Lüdenscheid verschiedenste Einsatzszenarien nachgestellt und abgearbeitet. Dazu gehörten die normale
Fällung eines zu stürzen drohenden Baums bis hin zu ungünstig liegendem Sturmholz wie es bisher bei vielen
Unwetterlagen vorgekommen ist. Dies immer unter fachlundiger Begleitung des Forst-Profis.
Im Nachgang zu dem Sturmtief Kyrill nahmen auch die Unfallkassen Einfluss auf die Ausbildung im Bereich
Sturmschäden bei Feuerwehren und schrieben eine fundierte Ausbildung im sicheren Umgang mit Motorsägen vor, welches bisher "nur" ein Teil der Grundausbildung war. Ziel der gesamten Fortbildung ist es, die Unfallrisiken
im Verlauf dieser Einsätze, die zu den gefährlichsten bei der Feuerwehr zählen, zu minimieren. Gerade bei
Unwetterlagen und Sturmtiefs setzen die Einsatzkräfte der Feuerwehr bei den Sicherungs- und Räumarbeiten
regelmäßig ihre Gesundheit aufs Spiel. Dies zeigen auch die Folgen des Sturmtiefs Kyrill, bei dem mehrere
Feuerwehrkräfte im Märkischen verletzt wurden, eine der Einsatzkräfte im Märkischen Kreis ist an den Folgen
leider verstorben.
Mit diesen Ausbildungseinheiten wie hier in Lüdenscheid sind die Einsatzkräfte gut gerüstet für die nächsten
Sturmtiefs.
![]() | eine gründliche Beurteilung der Lage ist im Vorgang sehr wichtig |
![]() | auch unter Spannung stehendes Holz musste sicher verarbeitet werden |
![]() | hier war teilweise reine Muskelkraft gefragt |
Übung Meldekopf für große Schadenslagen
Am Samstag, 29.01. wurde im Gerätehaus Nachrodt am Holensiepen der sogenannte Meldekopf einberufen.
Der Meldekopf der Feuerwehr bildet die eigenständige Einsatzleitung für das Gemeindegebiet bei großen Schadenslagen. So bald eine bestimmte Schwelle von Einsatzaufkommen überschritten wird, werden die 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde zentral von diesem Stab geführt. Beispiele hierfür waren
in der Vergangenheit die Lagen bei Kyrill, bei dem Schneesturm Xynthia und ähnlichem. Hierbei überschreiten
die Einsätze die Kapazität der Feuerwehrleitstelle des Märkischen Kreises in Lüdenscheid. Alle Einsätze müssen ab diesem Zeitpunkt von den Feuerwehren eigenständig angenommen und koordiniert werden. Hierbei sind nicht
nur die Einsatzkräfte und Fahrzeuge der Feuerwehr zu koordinieren, sondern auch Ersatzunterkünfte, Hilfsorganisationen und ggf. auch Hilfeleistung durch Bauunternehmen oder ähnlichem.

Die angenommene Lage während dieser Übung war ein Unwetter durch Schnee auf den Höhenlagen und starkem Regen im Tal. Hierdurch kam es zu vielen "Einsätzen" durch Schneebruch, Hochwasser, Kaminbränden. Der
Straßenverkehr kam zum Erliegen, die Busse konnten die Schüler nicht mehr aus den Schulen nach Hause
fahren, durch herabfallende Äste wurden Gastank von Heizungsanlagen beschädigt. So und so ähnlich lauteten
die Meldungen die im Minutentakt per Fax und Funk eintrafen.

Alle Einsätze mussten genau dokumentiert werden. Über 4 Stunden wurden Einsätze angenommen, durch
Führungskräfte der Feuerwehr taktisch bearbeitet und per Sprechfunk an die einzelnen Fahrzeuge
weitergeleitet. Die Rückmeldungen wurden fiktiv durch die Übungsleitung eingespielt. Hierdurch ergab
sich ein lebhafter Vormittag. Die Feuerwehr geht davon aus und bereitet sich darauf vor, dass die Anzahl und
Häufigkeit von solchen Unwettern in unserer Gemeinde in den kommenden Jahren ansteigen werden.
Neue Fahrzeugbeladung:Automatischer Defibrillator
(17.01.11)
Der Förderverein des Löschzug Nachrodt hat für den Löschzug einen Automatischen Defibrillator beschafft. Hierdurch kann der Löschzug nun auch bei medizinischen Notlagen erweiterte Hilfe leisten. Die Beladung auf dem Tanklöschfahrzeug wurde insgesamt um einen Defibrillator, Sauerstoff und ein Pulsoxymeter erweitert, mit dem Puls und Blutsauerstoffgehalt bestimmt werden kann.

Hochwasserlage in Nachrodt-Wiblingwerde
(14.11.10)
die Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde hatte am gestrigen Hochwassertag
die Lage gut im Griff. Ab dem Morgen mussten immer wieder Hochwassereinsätze
gefahren werden. Dazu zählten zum größten Teil überflutete Fahrbahnen aber auch
der vorbeugende Schutz von Gebäuden mit Sandsäcken. Hierzu wurde bereits am Morgen
auf Grund einer Vorwarnung des Märkischen Kreises Sandsäcke gefüllt und auf Paletten verladen.
Die Löschgruppen Wiblingwerde und Veserde und auch der Löschzug Nachrodt füllten diese
Sandsäcke auf Spiel- und Sportplätzen. Kurz darauf wurde der Löschzug Nachrodt schon zu den
ersten Einsätzen gerufen. Auf Grund der Lage war bereits Personal als Bereitschaft in den
Gerätehäusern vorhanden. An der B236 mussten Fahrbahnen wieder befahrbar gemacht werden, die
von reißenden Bächen aus den Berghängen überflutet wurden. Ebenso mussten vorsorglich Dämme
mittels Sandsäcken vorgenommen werden, um Bäche umzuleiten und Grundstücke zu sichern.
Die Einsätze zogen sich bis in den Abend hinein. Am Abend wurde dann die Bereitschaft aufgelöst und die Einsatzkräfte bei Bedarf von zu Hause alarmiert.
Das erste Mal konnte der Löschzug Nachrodt nicht an der zentralen Gedenkfeier für den
Volkstrauertag am Sonntag teilnehmen, da die Einsatzkräfte zu einem Wasserschaden zu einer Werkzeugbau-Firma
in die Altenaer Straße gerufen wurde. Hier musste vorbeugend ein Schutzwall aus Sandsäcken für den
teuren Maschinenpark geschaffen werden.
Von Samstagmorgen bis zum Sonntagabend wurden durchgehend auch in der Nacht Kontrollfahrten durchgeführt,
um frühzeitig auf Lageänderungen reagieren zu können. Hier wurden bekannte Problemorte
angefahren und dokumentiert. Kritisch wurde die Lage im Bereich der Dümplerleie, ebenso
an der Sparkassenbrücke, wo Treibgut durch das Hochwasser nahe an die unter der Brücke hängenden Gasleitung ragte.
Eine nette Geste erlebten die Einsatzkräfte am Samstagnachmittag. Ein Anwohner hielt mit seinem
PKW neben einem Einsatzfahrzeug und überreichte der Feuerwehr einen frisch gebackenen Kuchen
mit dem Kommentar, dass es ja wahrscheinlich noch ein langer Tag werden würde. Über solch
nette Situationen freuen sich die Einsatzkräfte natürlich sehr
Am Sonntagnachmittag entspannte sich die Lage etwas. Vorsorglich wurden weiterhin Kontrollfahrten durchgeführt.
Insgesamt waren an diesen Tagen 40 Einsatzkräfte in mehreren Schichten im Einsatz.
Durch eine gute Einsatzvorbereitung und einer guten Zusammenarbeit mit dem Baubetriebshof, der auch im
ständigen Einsatz war, konnte die Lage beherrscht werden.

Einsatzübung der Gesamtwehr am Jugendheim Ahorn
(09.10.10)"Gebäudebrand Mensch in Notlage am Jugendheim Ahorn" so lautete die Meldung, welche die Einsatzkräfte
der einzelnen Einheiten in Nachrodt-Wiblingwerde erreichte.
Alle Einsatzkräfte der Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde wurden um 13:45 Uhr zu ihren Gerätehäusern in
Bereitschaft gerufen, ohne vorher zu wissen, welche Aufgaben auf sie warten.

Nach dem Einsatzbefehl rückten alle Fahrzeuge zum Ahorn aus und trafen auf den Leiter der Einrichtung, der
sie sehr realitätsnah in die Übungslage einweihte.
Während Arbeiten an der Heizungsanlage kam es zu einer Verpuffung in dessen Folge im Gebäude mehrere
Brände entstanden. die Besucher und Angestellten der Anlage verließen das Gebäude, allerdings wurden
sechs Personen noch im Haus vermisst.
Acht Trupps unter schwerem Atemschutz durchsuchten sofort das Gebäude und retteten sechs Personen.
In dieser Zeit wurden im Umfeld des Gebäudes mehrere Wasserversorgungen parallel aufgebaut. Hier
konnte auch die Jugendfeuerwehr eingesetzt werden. Immer wieder drangen Einsatzkräfte in das Gebäude,
durchsuchten es systematisch nach den Vermissten, anschließend konnten alle "Brände" gelöscht werden.
Kurz vor dem Abschluss wurde ein Unfall eines der eingesetzten Atemschutztrupps simuliert. Dieser Trupp
geriet auf Grund eines technischen Defekts in eine Notlage und konnten nur noch ein "Mayday" absetzen.

Sofort wurde der Einsatzablauf umorganisiert und alle Einsatzkräfte konzentrierten sich auf die Rettung
ihrer Kollegen. Auch diese Aufgabe wurde sehr diszipliniert und mit Sachverstand abgearbeitet.
Die Wehrleitung Michael Kling und Mark Wille, welche die Übung beobachteten, lobten die Einsatzbereitschaft
der Einsatzabteilung. Die immer wieder vertiefte Ausbilung in allen Einheiten trägt Früchte. Kleine
Mängel an Ausrüstung und Ausbildung werden aufgenommen und in Zukunft beseitigt.
Im Einsatz waren 45 Einsatzkräfte aus den Einheiten Nachrodt, Wiblingwerde und Veserde. Die Einheiten
wurden von Sascha Panne, Jens Klatt und Christian Salomon geführt.
Ebenso war die Jugendfeuerwher mit 12 Mitgliedern beteiligt.
Aus Nachrodt waren der Einsatzleitwagen, das Löschgruppenfahrzeug, das Tanklöschfahrzeug und der
Gerätewagen Logistik beteiligt, in Wiblingwerde rückten das Hilfeleistungslöschfahrzeug, das Mehrzweckfahrzeug
und der Einsatzleitwagen aus, aus Veserde kamen das Löschgruppenfahrzeug und der Mannschaftstransportwagen.
Heiße Ausbildung im Brandhaus in Lemgo
(21.08.10)17 Einsatzkräfte machten sich in zwei Schichten am Samstag, 21.08.10 auf den Weg nach Lemgo. Dort nahmen
sie an einer Realbrandausbildung teil. Hierbei mussten die einzelnen Trupps (je 2 Einsatzkräfte) verschiedene
Einsatzszenen abarbeiten.

Die Einsätze fanden in einem Brandhaus statt, in dem reale Brände durch Gas-Feuer und ölhaltigem Nebel
dargestellt werden. In den Räumen herrschen Temperaturen von über 300 °C, somit wurden die Brand-
bekämpfungen zur Schwerstarbeit für die Feuerwehrmänner.

Alle Aufgaben wurden hervorragend abgearbeitet, die Einsatzkräfte ernten viel Lob. Einzelne Verbesserungs-
vorschläge wurden direkt nach den Übungen im einzelnen besprochen.

Nach einer Sicherheitsunterweisung mussten alle Einsatzkräfte aus den Einheiten Nachrodt, Wiblingwerde und Veserde eine Brandbekämpfung in einem Wohnhaus bekämpfen und eine Menschenrettung von 2 Personen
aus einem brennenden Gbeäude durchführen.

Demo gegen Schließung des Krankenhaus
(09.07.2010)Die Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde beteiligt sich mit einer Abordnung an dem Protestmarsch durch die
Altenaer Innenstadt bis zum Bungern Altena und nimmt anschließend an der Kundgebung gegen die
Schließung des Altenaer Krankenhauses teil.
Die Feuerwehr bekundet damit ihre Solidarität mit den protestierenden Bürgern Altenas und Nachrodt-Wiblingwerde.
Diese Schließung hätte fatale Folgen für die Notfall- und Akut-Versorgung von Bürgern beider Gemeinden in
Notfällen.


Übung von größeren Einsatzlagen mit der Verwaltung
(06.07.2010)Am Samstag, 03.07. 2010 führte die Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde eine Stabsübung am Standort Nachrodt durch.
Grund dieser Übung war das Testen der Einsatzfähigkeit und die Zusammenarbeit von Verwaltung und Feuerwehrführung bei besonderen Einsatzlagen in der Gemeinde, wie z.B. beim Sturmtief Kyrill oder der Starkregen im Sommer 2007.
Bei solchen flächendeckenden Unwettern ist die Kreisleitstelle in Lüdenscheid, bei der alle Notrufe auflaufen, aufgrund der Vielzahl der Einsätze im Kreisgebiet nicht in der Lage, die Einsätze zu koordinieren. Daher wird in solchen Fällen im Gerätehaus Nachrodt, welches eigens dafür ausgestattet wurde, ein Führungsstab eingerichtet, der sämtliche Einsätze in der Gemeinde übernimmt und leitet. Dieser Führungsstab wird in verschiedene Sachgebiete unterteilt, die eine angepasste Vorgehensweise durch definierte Aufgabenzuteilung sicherstellen. Neben der Koordination der Einsätze gehört auch die vorbeugende Gefahrenabwehr zum Tätigkeitsschwerpunkt dieses Stabes.
Organisator der Übung war Gemeindebrandinspektor Gerd Panne, der auch der Technischen Einsatzleitung des Märkischen Kreises für Großschadenslagen angehört. Er sorgte als Spielleiter während der 5 stündigen Übung dafür, das der Führungsstab mehr als 20 Einsätze koordinieren und abarbeiten musste.
Als fingierte Lage wurde ein Sturmtief mit Starkregen nach einer langen Trockenperiode angenommen. Erschwert wurde die Lage durch starkes Verkehrsaufkommen durch eine Vollsperrung der A 45 nach einem Verkehrsunfall. Wie im wirklichen Leben staut sich der Verkehr dann im Gemeindegebiet oft über mehrere Kilometer.
Neben Wassereinbrüchen, Blitzeinschlägen und Verkehrsunfällen mussten auch Sturmschäden mit eingeklemmten Personen und viele weitere Einsätze abgearbeitet werden. An mehreren Orten in der Gemeinde waren Veranstaltungen mit vielen Gästen, die teilweise aufgrund der Wetterlage evakuiert und in der Turnhalle untergebracht werden mussten. Kinder konnten nicht mehr rechtzeitig die Schulen verlassen und mussten dort betreut werden. Verpflegung für mehr als 200 Personen und Übernachtungsmöglichkeiten für 20 Personen wurden beschafft.
Dass die Lage nicht übertrieben dargestellt wurde, zeigt die Tatsache, dass allein während des Sturmtiefs Kyrill 2007 in 24 Stunden weit über 40 Einsätze abgearbeitet werden mussten. 
Am heutigen Tag wurde das erste Mal in der Geschichte der Feuerwehr die Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung geübt. Neben den Führungskräften der Feuerwehr waren von der Verwaltung Frau Birgit Tupat, Sachbereichsleiterin Fachbereich 2, Sicherheit und Ordnung, Herr Jürgen Röll als Amtsleiter und Herr Dirk Röding vom Fachbereich3, Planen und Bauen anwesend. Durch die Zusammenarbeit kann z.B. der kurzfristige Zugriff auf Mitarbeiter des Bauhofes und heimische Unternehmer genauso sichergestellt werden, wie die Koordination und Unterbringung von Menschen bei Evakuierungen. Der Amtsleiter ist der Dienstherr der Feuerwehr und somit der wichtigste Entscheidungsträger bei nicht einsatztaktischen Entscheidungen des Führungsstabes. 
Nach 5 Stunden konnte ein positives Fazit gezogen werden. Die Zusammenarbeit in einem Real-Einsatz wird nicht zuletzt auch dank dieser Übung reibungslos funktionieren, die Gemeinde ist für Schadenslagen dieser Größenordnung bestens vorbereitet.
Trotz der subtropischen Temperaturen und den damit verbundenen Belastungen waren sich die Teilnehmer einig, solche Übungen in Zukunft regelmäßig durchzuführen, um die Einsatzfähigkeit sicher zu stellen.
Verbesserungswürdige Details, die während der Übung aufgefallen sind, werden sowohl von der Verwaltung als auch von der Feuerwehr in naher Zukunft angegangen, so dass die Bürger der Gemeinde sicher sein können, sich auch in Zukunft in gewohnter Weise auf Ihre Feuerwehr verlassen zu können.
Übung Einfache Rettung aus Höhen und Tiefen
(05.06.10)Unter diesem Motto nutzte der Löschzug Nachrodt einen routinemäßigen Arbeitsdienst, um die
einfache Rettung aus Höhen und Tiefen zu trainieren. Hierunter fallen u.a. die Rettung von
verunfallten Personen aus Notlagen bis zu einer Höhe von 30 Metern. Hierfür stehen dem
Löschzug ein Gerätesatz Auf- und Abseilen und div. Absturzsicherungen zur Verfügung. Zugführer
Jens Klatt wies die Einsatzkräfte in die Gerätetechnik und Sicherheitsaspekte ein. Danach wurden
folgende Szenarien geübt:
- Abseilen zu einer verunfallten Person von einer Brücke
- Retten von Personen aus einer Tiefe von 8m mittels Schleifkorbtrage mit Erstversorgung
- Abseilen einer Person mittels "Rettungswindel"
Hierbei erwies sich der Gerätesatz der Firma Skylotec mit einer sogenannten "Swissroll" als sehr
nützlich.
Die verschiedenen Absturzsicheurngsgurte
im Vergleich mit ihren verschiedenen
Einsatzmöglichkeiten.
Wir verfügen über drei verschiedene Varianten. Zum
einen über eine Rettungswindel mit der auch ungeübte
Personen bzw. Opfer in einfacher Weise aus Höhen
oder Tiefen gerettet werden können. Zum zweiten ein
Absturzgeschirr (Mitte) für die Eigensicherung der
EInsatzkräfte bei Einsätzen in Höhen. Die dritte
Variante (links) ist ein Rettungsgeschirr, mit dem auch
ein gewolltes, bzw. längeres freies Hängen im Gurt
möglich ist.
Im Bild der selbst geschaffene Ausleger für den Festpunkt
um die Personen abseilen zu können.
Die Steckleiter wurde mittels Ratschen-Zurrgurt mehrfach
am Geländer befestigt, den Festpunkt bildet eine Band-
schlinge, die um Holm und Sprossen führt. Hieran wird
die Swissroll befestigt mit einer 1:3 Übersetzung.
In dieser Kombination ist ein Abseilen von 2 Personen
(Retter und Opfer) möglich.
Frei hängend in 8 Metern Höhe, natürlich zweifach
gesichert
Die Rettung einer verletzten Person aus einer Zwangslage
mittels Schleifkorbtrage gehörte ebenfalls zum Programm.
Durch die 1:3 Übersetzung der Swissroll ist ein Abseilen
oder auch Hochziehen von Personen kein größeres
Problem mehr. Die Person wird in der Schleifkorbtrage
gesichert.
Löschgruppe Veserde nimmt an Leistungsnachweis teil
(08.05.10)Die Löschgruppe Veserde nahm am Samstag, 08.Mai am Leistungsnachweis der Feuerwehren
im Märkischen Kreis in Plettenberg teil.
Dort musste die Löschgruppe als Staffel eine Einsatzsituation in einer bestimmten Zeit abarbeiten,
in einem Staffellauf ihre sportliche Fitness unter Beweis stellen, festgelegte Knoten und Stiche
legen und theoretische Fragen beantworten.
Alle Aufgaben wurden mit Bravour gelöst.
Teilnehmer:
Staffelführer: Christian Salomon
Maschinist: Ingmar Rüsing
Angriffstrupp: Tim Herrmann, Andreas Foller
Wassertrupp: Kevin Flanz, Christian Homann
Reserve: Timo Kayser, Mirco Flanz

Die Staffel der Löschgruppe Veserde beim Löschangriff

Der Angriffstrupp während des Leistungswettkampfs
Amtswechsel in der Leitung der Feuerwehr
(01.05.10)
Im Rahmen der Festlichkeiten zum 125 jährigen Jubiläum des Löschzugs Nachrodt wurde der Leiter der
Feuerwehr Gemeindebrandinspektor Gehrard Panne verabschiedet.
Zum Nachfolger wurde Gemeindebrandinspektor Michael Kling ernannt. Sein Stellvertreter ist
Brandoberinspektor Mark Wille. Die Ernennung wurde vom stv. Bürgermeister Michael Schlieck durchgeführt.

(Bild Westfaelische Rundschau)
v.l: stv. Bürgermeister Michael Schlieck, Gerhard Panne, Michael Kling, Mark Wille
Jahresdienstbesprechung der Feuerwehr
(20.02.10)Zur Jahresdienstbesprechung trafen sich 62 Einsatzkräfte, Kameraden der Ehrenabteilung und
Mitglieder der Jugendfeuerwehr am Samstag im Schlosshotel Holzrichter.
Ehrengäste an diesem Abend waren die Bürgermeisterin Beatrix Naujoks und der Kreisbrandmeister
Rainer Blumenrath.
Neben der Jahresberichte und der Vorstellung des Ausbildungsplans für 2010 wurden folgende
Ehrungen und Beförderungen vorgenommen:
Ralf Gottwald, Thomas Dresel und Thomas Soike wurden für 25 Jahre Dienst in der Feuerwehr
mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde durch die
Bürgermeisterin vorgenommen.
Helmut Clever und Peter Holzrichter wurden aus Altersgründen in die Ehrenabteilung überstellt.
Oliver Böhland wurde zum Brandmeister befördert, Pascal Nowak und Mirco Flanz zum Unterbrandmeister.
Michael Funnemann und Manuel Nowak erhielten die Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann.
Desweiteren konnten vielen Einsatzkräften die Teilnahmebestätigung für einen belegten Lehrgang
überreicht werden.
Aus der Jugendfeuerwehr wurde Eric Napierkowski in die EInsatzabteilung übernommen und verrichtet
seinen Dienst nun im Löschzug Nachrodt.
Seminar Menschenführung Auf dem Ahorn
(24.10.09)Am Samstag, 24.Oktober veranstaltete die Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde ein Seminar zum Thema Menschenführung.
Dazu zogen sich die Führungskräfte in die Ferien- und Tagungsstätte Auf dem Ahorn zurück , um in aller Ruhe miteinander arbeiten zu können und doch einsatzbereit zu bleiben. Als Referentin konnte man die
Psychologin Regina Atijeh aus Lüdenscheid gewinnen, die schon bei vielen Feuerwehren Seminare
durchgeführt hat.

Zum ersten Mal wagten sich die Wehrleitung , Einheitenführer und weitere Führungskräfte an dieses schwierige Thema heran.
Neben der Fachkompetenz ist ständig auch Sozialkompetenz gefragt, egal ob im Einsatz oder während der
anderen Dienste. Daher schrieben sich die Einsatzkräfte dieses Thema auf den Stundenplan für Samstag.
Zu den Themen gehörten neben den Grundlagen der Kommunikation auch die Gesprächsführung in Konfliktfällen.
Angefangen vom gezielten Zuhören und dem Analysieren von Gesprächen wurden die Themen der verschiedenen Motivationsebenen und den Gründen für positive Einstellungen und negativen Einstellungen gegenüber seinen Mitmenschen behandelt. Wie schaffe ich es, damit mein Gesprächspartner sich von mir verstanden fühlt und wir zu einem gemeinsamen Ergebnis kommen ?
Wie führe ich ein sachliches Konfliktgespräch ? Wie führe und leite ich unsere Einsatzkräfte auch in menschlich schwierigen oder stressigen Situationen richtig ?
Dies waren nur einige der Punkte, die in Gesprächen und Rollenspielen abgearbeitet wurden.Die Zeit verflog wie im Flug und so war es nicht verwunderlich, dass der Zeitplan am Nachmittag überschritten wurde.

Großübung der Feuerwehr am Neubau Perthes-Werk im Nachrodter Feld.
(10.10.09)
Am vergangenen Samstag übten die Einheiten von Nachrodt, Wiblingwerde und Veserde den
Ernstfall im Neubau der Perthes-Werk im Nachrodter Feld.
Menschenrettung und Brandbekämpfung stand auf dem Übungsplan. Bei Dachdeckerarbeiten kam
es zu einer Gasflaschenexplosion, 5 Personen wurden verletzt. Die Einsatzkräfte meisterten diese Situation
und auch das eingespielte Verunglücken eines ihrer Kollegen im Fahrstuhlschacht. Die Übungsleitung
zog am Ende der Übung eine durchaus positive Bilanz.
Eintreffen an der Einsatzstelle
Ausrüsten der Einsatzkräfte mit schwerem Atemschutz
Die Angriffstrupps vor dem ersten Vorgehen
eine verletzte Person wird erstversorgt
Übergabe an den Rettungsdienst
Einsatzabschnitt 2 des Löschzug Wiblingwerde-Veserde in der Kampstraße
Himmelslaternen in NRW verboten
(14.07.09)
Sie sind beliebt als "Party-Gag". Zahlreiche kleine Heißluftballons aus Papier steigen mit Einbruch der Dunkelheit in den Himmel. Die Rede ist von den sogenannten Himmelslaternen. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Das Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Laternen ab dem 18. Juli 2009 verboten.
In den vergangenen Wochen kam es immer wieder zu Dachstuhlbränden und anderen Unfällen, die durch die Himmelslaternen ausgelöst wurden.
Seitens der Feuerwehr ist dieses Verbot sehr zu begrüßen.
Gemäß dieser Ordnungsbehörlichen Verordnung ist es generell verboten, unbemannte Flugobjekte aufsteigen
zu lassen, bei denen der Auftrieb durch die von einer eigenen Feuerquelle erwärmten Luft erzeugt wird und die
insbesondere durch die Namen "Himmelslaterne", "Flammea" oder "Kong-Min-Laterne" bekannt sind
(Himmelslaternen)
Wer gegen dieses Verbot verstößt, kann mit einer Geldbuße bis zu eintausend Euro belegt werden.
Ausrüstung ergänzt
(2.07.09)Auf Grund von vielen Tests wurde die Ausrüstung der Einsatzkräfte ergänzt. Im Bereich Atemschutz und Messtechnik wurde die Ausrüstung auf den Stand der Technik
gebracht, um effektiver arbeiten zu können , aber auch um die Sicherheit der

Einsatzkräfte zu erhöhen.
Details hier...
Workshop Atemschutz und Notfalltraining erfolgreich
(25.04.09)Am Samstag, 25.April konnte in Nachrodt unter der Leitung der beiden Ausbilder Michael Kling
und Carsten Becker ein Workshop als Fortbildung für den Bereich Innenangriff und Notfalltraining
durchgeführt werden.
Themen waren die richtige Ausrüstung, Hohlstrahlrohrtraining, Türöffnung, Vorgehen im Innenangriff,
Suchtechniken, Brandbekämpfung und Sicherheitstrupp bei verunfallten Einsatzkräften.
Elf Einsatzkräfte nahmen an dem Workshop teil, als nächsten fahren diese Teilnehmer mit den
Ausbildern am 4. Juli in eine Brandsimulationsanlage in Lemgo.
Ziel der Veranstaltung waren die Vertiefung von Kenntnissen und Fertigkeiten und auch die
Umsetzung von neuen Taktiken und Techniken, um den Brandeinsatz im Innenangriff
effizienter abzuarbeiten und Unfälle im Einsatz zu vermeiden.
Das engagierte Mitarbeiten der Einsatzkräfte ließ die Veranstaltung zu einem Erfolg werden,
das spiegelte auch die Tatsache wider, dass freiwllig Überstunden gemacht wurden.
Grundausbildung abgeschlossen
(04.04.09)
Am Samstag, 4.April endete für 7 Einsatzkräfte die Grundausbildung in Nachrodt-Wiblingwerde. Nach den
Modulen 1 und 2 im letzten Jahr wurden innerhalb der letzten 5 Wochen 80 Unterrichtsstunden absolviert.
Der Schwerpunkt lag in diesen Modulen 3 und 4 auf der Rettung und Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen.
Vor den Prüfern musste eine schriftliche und eine praktische Prüfung abgelegt werden, die alle erfolreich
beendeten.
stehend von links nach rechts: kniend von links nach rechts: | |
| | Ein Teil der Ausbildung: Hohlstrahlrohr-Training |
| Technische Hilfe bei Verkehrsunfällen war der Ausbildungsschwerpunkt | |
| | Aber auch der sichere Umgang mit der Kettensäge wurde ausgebildet. |
Großübung der Feuerwehren Nachrodt-Wiblingwerde und Altena mit DRK
(08.03.2009)Auf dem Gelände der Walzwerke Einsal gerät Ethylen in Brand, mehrere Verletzte werden vermisst, nebenan
havarieren zwei Fässer mit Schwefelsäure, auch hier mehrere Verletzte. So sieht das Szenario der Übung
der Feuerwehren Nachrodt-Wiblingwerde und Altena aus. Die Verletzten müssen gerettet werden, die Versorgung
und Abtransport übernimmt eine Einheit des DRK Altena-Nachrodt.
Um 08:00 Uhr morgens treffen rund 110 Einsatzkräfte am Einsatzort ein und beginnen ihre Arbeit. Teilweise
müssen die Feuerwehrkräfte unter Chemikalienschutzanzügen vorgehen um sich zu schützen.
10 Verletzte werden von einer RUD (Realistische-Unfall-Darstellungs) -Gruppe des JRK gestellt, welche realistisch geschminkt sind und sich wie "echte" Verletzte verhalten.
Am Ende der zweistündigen Übung sind alle Vermissten gerettet, die Einsatzleitung kann ein positives Resumee
ziehen.
Neues Löschfahrzeug ausgeliefert
(03.02.2009)
Das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20/16 wurde vom Fahrzeughersteller Schlingmann in Dissen
an die Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde ausgeliefert.
Einige Daten:
Fahrgestell: Mercedes Benz Atego 1329 Allrad
Beladung:
| - Löschwassertank 2400 Liter - Heckeinbaupumpe 2000 l/min - Rettungssatz mit Spreizer und Schere - Rettungszylinder 1 bis 3 - Hebekissen - Mehrzweckzug - Seilwinde 5 to - Notstromaggregat 13 kVA | - 24 Volt Xenon Lichtmast - 3 tlg. Schiebleiter+ 4tlg. Steckleiter - Motorkettensäge - Tauchpumpe - 120 l Schaummittel - Sprungretter SP16 - Schornsteinfegerwerkzeug - 6 Pressluftatmer - Heckwarnanlage (Heckblitzer) |
1. Workshop Technische Hilfe Patientenorientierte Rettung
Am Samstag, 4.Oktober boten die Ausbilder der Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde einen
Workshop zum Thema Patientenorientierte Rettung bei Verkehrsunfällen an.
Ziel der Fortbildung war die Rettung aus verunfallten Fahrzeugen, die auf der Seite und auf dem Dach
zum liegen gekommen sind.
Aus allen drei Einheiten fuhren 9 Einsatzkräfte zu einem Schrottplatz in Lüdenscheid. Dort waren zwei
Lagen vorbereitet. In der folgenden Bildergalerie kann man den Verlauf nachverfolgen.
Die Teilnehmer:
(oben von links nach rechts): Tim Herrmann, Sascha Brosowski, Tobias Murza, Andre Rothämel
Sebastian Putz,Manuel Nowak, Sascha Panne.
(unten von links nach rechts): Christian Hoßdorf und Ausbilder Michael Kling
Damit alle Teilnehmer alle Schritte nachvollziehen können, wurde auf die Beschränkung im 5m-Kreis verzichtet.
Die Grundlagen für die Einsatztaktik beim Verkehrsunfall wurde im Vorfeld vermittelt.
Rauchmelder retten Leben
Kabelbrände, überhitzte Elektrogeräte, zündelnde Kinder oder vergessene Bügeleisen, wer kennt denn schon alle Gefahrenquellen? Und wer könnte sie alle gleichzeitig im Auge behalten? Das schaffen nur Qualitätsrauchmelder,die kleinen Lebensretter erkennen Rauch im Frühstadium und warnen mit einem lauten Signalton, bevor der giftige Brandrauch lebensbedrohlich wird. Denn bereits drei Atemzüge Brandrauch können tödlich sein. Aus diesem Grund gilt: Früh gewarnt - Glück gehabt!
Heute Rauchmelder von guter Qualität kaufen
Rauchmelder ist nicht gleich Rauchmelder. Die Feuerwehr empfiehlt VdS-anerkannte Rauchmelder nach der DIN EN 14604 Norm. Bei Wohnungen von über 130 qm und mehr als einem Stockwerk sollten Sie funkvernetzte Rauchmelder kaufen, die gleichzeitig melden, wenn an einem entlegenen Ort der Wohnung ein Feuer ausbricht.
weiter Infos unter: http://www.rauchmelder-lebensretter.de
Offizielle Fahrzeugübergabe des Gerätewagen Logistik in Nachrodt
Am 4. Mai um 10:00 Uhr trat die Feuerwehr an, um offiziell den Fahrzeugschlüssel
für den neuen Gerätewagen Logistk aus den Händen der Bürgermeisterin in Empfang
zu nehmen.
In das Fahrzeug wurden 105.000 € investiert. In Eigenleistung wurden Teile des Ausbaus
und eine Bühne für Rollcontainer im Gerätehaus des Löschzuges Nachrodt gebaut.
Das Fahrzeug ist Teil des neuen Fahrzeugkonzepts der Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde,
mit Hilfe dieses Fahrzeugs ist die Einsatzabteilung in der Lage schneller und flexibler mit weniger
Personal auf die verschiedensten Einsatzszenarien zu reagieren.
Zur Beladung gehört die Normbeladung eines GW-Gefahrgut 1, eine Rettungsplattform für
verkehrsunfälle,eine Multifunktionsleiter, ein Dekontaminationsduschzelt, eine Korbtrage zum
Transport von Verletzten, ein Rollcontainer Atemschutz, ein Lichtmast der vom Bordnetz gespeist
wird und weitere Container für besondere Einsätze wie Ölsperre etc.
Technische Hilfeleistung aufgerüstet:
In der Vergangenheit wurden wir immer häufiger zu zum Teil schweren Verkehrsunfällen gerufen.
Um die Ausrüstung für unsere Einsatzkräfte für diese Einsätze zu verbessern, setzen wir ab sofort
auf eine Rettungsplattform, um bei Unfällen mit größeren KFZ und LKW schneller Hilfe leisten zu können
und auf eine Multifunktionsleiter, die im Gegensatz zu den bisher genormten Leitern wesentlich flexibler
einzusetzen ist.
Neues Rettungszelt beschafft:
Mit diesem Rettungszelt, welches mit Pressluft innerhalb kürzester Zeit aufgebaut werden kann,
ist es möglich, Einsatzkräfte, die mit gefährlichen Stoffen in Berührung gekommen sind, zu
reinigen und zu dekontaminieren.
Hierdurch tragen wir der Verantwortung gegenüber unseren Einsatzkräften Rechnung und
gleichen uns dem allgemeinen Standard auf Kreisebene an.
Die Feuerwehr stellt das Messsystem für Gefahrstoffmessung um:


Bei dem Messsystem der Firma Dräger handelt es sich um ein Messgerät in welches je nach
Gefahrstoff ein Chip eingesetzt wird.
Mit dieser Kombination können bis zu 20 verschiedene Stoffe aus dem Bereich Gefahrstoffe
und Brandrauch bestimmt werden.
Im Gegensatz zum bisherigen Messverfahren, bei dem Prüfröhrchen eingesetzt wurden,
können Messungen sofort abgelesen werden, mühselige Auswertungen entfallen,
Ablesefehler gehören der Vergangenheit an, Messungen können abgespeichert werden.
September 2007:
Eine Ausbildung der besonderen Art absolvierten 40 Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr am
Samstag den 22. September am Gerätehaus Nachrodt.
Eine sogenannte Mobile Trainings Einheit der Firma DMT aus Dortmund war zu Gast in der Gemeinde.

Dieser Container, der auf einem LKW aufgebaut ist, ist ein gas-befeuerter Brandcontainer, der den
Einsatzkräften die Möglichkeit bietet, unter realen Bedingungen verschiedene Einsatzszenarien
abzuarbeiten. Im Innern des Containers lodern mehrere echte Feuer.
Die Atemschutzgeräteträger, die speziell ausgebildet sind, bekommen die Aufgabe, eine oder mehrere
Personen aus einem brennenden Gebäude zu retten. Als Trupp mit zwei Mann gehen die Männer und
Frauen mit dem Löschmittel Wasser am Schlauch in den Container vor, suchen in völiger Dunkelheit,
dichtem Rauch und einer aufgeheizten Atmosphäre von 650 °C die Räume ab und löschen die Feuer,
welche die Einsatzkräfte teilweise sogar eingeschlossen hatten. In Situationen, in denen die Einsatzkräfte
plötzlich inmitten von Flammen standen oder lagen, musste die Schutzkleidung zeigen was sie aushalten
kann.
Hierbei stand das taktische Vorgehen im Fokus der Ausbildung. Das richtige Vorgehen in brennenden
Gebäuden, Such-Techniken in Gebäuden und das Retten von vermissten bzw. verletzten Personen
wurden erst in Theorie, dann in Praxis eindrucksvoll vermittelt. Ebenso der richtige Umgang mit
Hohlstrahlrohren, wie auf den oberen Bildern zu sehen ist.
Während der "Einsätze" kamen die vorgehenden Trupps teilweise an ihre physikalischen Grenzen,
die Temperatur im Innern des Containers von ca. 650 °C heizt den Körper der Feuerwehrleute unter
der schweren Schutzkleidung nach einer kurzen Zeit auf bis zu 60 °C auf. Die körperliche Anstrengung
erledigt dann den Rest.
Alle Trupps erledigten die Aufgaben zur Zufriedenheit aller und bewiesen damit, das sie den Anforder-
ungen an schwere Einsätze in brennenden Gebäuden gerecht werden.
Dies lässt sich nur durch immer wiederkehrendes Training und Fortbildung bewerkstelligen unter
anderem auch solche Fortbildungen wie hier, um immer auf dem Stand der Technik zu bleiben und
über den Tellerrand hinauszublicken.
Januar 2007:
Das Sturmtief "Kyrill" verschonte diesmal auch das Gemeindegebiet Nachrodt-Wiblingwerde nicht.
Seit dem frühen Nachmittag sorgte das Unwetter dafür, dass die Einsatzkräfte ohne Pause im
Einsatz waren.
Sämtliche Feuerwehren des Märkischen Kreises waren mit insgesamt über 2000 Einsatzkräften im
Einsatz. Ferner waren auch die anderen Hilfsorganisatoren wie Johanniter Unfallhilfe, Rotes Kreuz und
das Technische Hilfswerk im Einsatz.
Die Kreisleitstelle wickelte allein im Zeitraum von Donnerstag bis Freitag morgen 1700 Einsätze ab.
Es war der schwerste Feuerwehreinsatz in der Geschichte des Märkischen Kreises. Es entstand
gerade auch für den Forst Millionenschaden.
Der Landrat des Märkischen Kreises, Aloys Steppuhn; sprach den Hilfskräften ein großes Lob aus.
Leider wurden im Märkischen Kreis auch 9 Feuerwehrleute verletzt, zwei davon schwer. In unserer
Gemeinde kehrten zum Glück alle Einsatzkräfte wohlbehalten an ihre Standorte zurück.
Nachdem das Ausmaß bekannt wurde, plante die Wehrleitung ein Bereitschaft in beiden Löschzügen
ein. Und schon direkt nach Einrichtung der ständig besetzten Gerätehäusern mussten die Einheiten
ausrücken. Die Feuerwehrleute mussten umgestürzte Bäume beseitigen, überschwemmte Fahrbahnen
vom Wasser befreien, abgedeckte Dächer sichern und weitere Gefahren beseitigen.
Das Dach eines Gewerbe-Gebäudes an der Hagener Straße wurde abgedeckt und drohte auf die B236
zu stürzen.
Ein heruntergestürzter Kamin und umgestürzte Bäume beschäftigen den Löschzug Nachrodt in der
Schulstraße, Berliner Straße, GeschwSchollStr,Hagener Straße, Kreinberg, Hallenscheid, Ehrenmalstraße,
Hardt, In der Hardt, Im Stuckenhahn, Helbeckerweg, Holensiepen, Schubertweg, Buchenweg.
Mehrfach musste die B236 vom überflutenden Regenwasser befreit werden.
Der Löschzug 2 wurde zu Einsätzen in Herlsen,zur L692, Herlsenerweg, Nachrodter Straße, K24, nach
Brenscheid, zum Sassenscheid, zum Hallenscheid, Deierte und Wördener Bach gerufen.
Teilweise lagen die Bäume so, dass die Straßen versperrt wurden, teilweise drohten die Bäume auf
Wohnhäuser zu stürzen
Diese Arbeiten wurden teilweise unter Einsatz ihres Lebens durchgeführt. Das Einsatzaufkommen gab
Einsatzkräften keine Chance für eine Pause und so war die Feuerwehr insgesamt ca. 26 Stunden im
Einsatz und arbeitete mehrere Dutzend Einsätze ab, wobei rund 55 Einsatzkräfte zeitgleich im Einsatz
waren.
Insgesamt wurde in diesen Tagen 1095 Einsatzstunden geleistet.
Die Gefährlichkeit der Situation ließ der Feuerwehr teilweise keine andere Chance als, nach Absprache
mit der Polizei, die entsprechende Straßen zu sperren.Die Aufräumarbeiten wurden bei Starkregen und
Windstärken bis zu 120 km/h bei Dunkelheit zu einem nicht kalkulierbaren Risiko für die Feuerwehrleute.
Während man auf der einen Straßenseite umgestürzte Bäume zersägte, krachten auf der anderen
Fahrbahn zeitgleich welche auf die Straße, daher beschlossen die Einsatzleiter zeitweise den Rückzug.
So kam es auch zu Verkehrsbehinderungen durch Sperrungen im Bereich der Ortsdurchfahrt Nachrodt
auf der B236 und der Höhenstraße L692 von Wiblingwerde nach Lüdenscheid. Die Kreisstraße K24 von
Veserde nach Hohenlimburg bleibt auch einen Tag nach dem Vorfall weiterhin gesperrt.
Auch in den folgenden Tagen musste die Feuerwehr immer wieder ausrücken, um umgestürzte Bäume
zu entfernen.
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Am 25. April besuchten die Führungskräfte der Gesamtwehr den Betrieb der Aluminium GmbH in
Nachrodt. Dort wurden sie vom Betriebsleiter empfangen und durch den Betrieb geführt.
Dabei konnten sich die Führungskräfte ein Bild des Betriebes und den möglichen Gefahren beim
Einsatz machen. Ausführlich wurden die Gefahren , die auf die Einsatzkräfte beim Gießvorgang lauern, erläutert.















