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(21.08.10)

Heiße Ausbildung im Brandhaus in Lemgo

17 Einsatzkräfte machten sich in zwei Schichten am Samstag, 21.08.10 auf den Weg nach Lemgo. Dort nahmen
sie an einer Realbrandausbildung teil. Hierbei mussten die einzelnen Trupps (je 2 Einsatzkräfte) verschiedene
Einsatzszenen abarbeiten.

Die Einsätze fanden in einem Brandhaus statt, in dem reale Brände durch Gas-Feuer und ölhaltigem Nebel
dargestellt werden. In den Räumen herrschen Temperaturen von über 300 °C, somit wurden die Brand-
bekämpfungen zur Schwerstarbeit für die Feuerwehrmänner.

Alle Aufgaben wurden hervorragend abgearbeitet, die Einsatzkräfte ernten viel Lob. Einzelne Verbesserungs-
vorschläge wurden direkt nach den Übungen im einzelnen besprochen.

Nach einer Sicherheitsunterweisung mussten alle Einsatzkräfte aus den Einheiten Nachrodt, Wiblingwerde und Veserde eine Brandbekämpfung in einem Wohnhaus bekämpfen und eine Menschenrettung von 2 Personen
aus einem brennenden Gbeäude durchführen.

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(09.07.2010)

Demo gegen Schließung des Krankenhaus

Die Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde beteiligt sich mit einer Abordnung an dem Protestmarsch durch die
Altenaer Innenstadt bis zum Bungern Altena und nimmt anschließend an der Kundgebung gegen die
Schließung des Altenaer Krankenhauses teil.

Die Feuerwehr bekundet damit ihre Solidarität mit den protestierenden Bürgern Altenas und Nachrodt-Wiblingwerde.
Diese Schließung hätte fatale Folgen für die Notfall- und Akut-Versorgung von Bürgern beider Gemeinden in
Notfällen.

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(06.07.2010)

Übung von größeren Einsatzlagen mit der Verwaltung

Am Samstag, 03.07. 2010 führte die Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde eine Stabsübung am Standort Nachrodt durch.
Grund dieser Übung war das Testen der Einsatzfähigkeit und die Zusammenarbeit von Verwaltung und Feuerwehrführung bei besonderen Einsatzlagen in der Gemeinde, wie z.B. beim Sturmtief Kyrill oder der Starkregen im Sommer 2007.
Bei solchen flächendeckenden Unwettern ist die Kreisleitstelle in Lüdenscheid, bei der alle Notrufe auflaufen, aufgrund der Vielzahl der Einsätze im Kreisgebiet nicht in der Lage, die Einsätze zu koordinieren. Daher wird in solchen Fällen im Gerätehaus Nachrodt, welches eigens dafür ausgestattet wurde, ein Führungsstab eingerichtet, der sämtliche Einsätze in der Gemeinde übernimmt und leitet. Dieser Führungsstab wird in verschiedene Sachgebiete unterteilt, die eine angepasste Vorgehensweise durch definierte Aufgabenzuteilung sicherstellen. Neben der Koordination der Einsätze gehört auch die vorbeugende Gefahrenabwehr zum Tätigkeitsschwerpunkt dieses Stabes.

 
Organisator der Übung war Gemeindebrandinspektor Gerd Panne, der auch der Technischen Einsatzleitung des Märkischen Kreises für Großschadenslagen angehört. Er sorgte als Spielleiter während der 5 stündigen Übung dafür, das der Führungsstab mehr als 20 Einsätze koordinieren und abarbeiten musste.
Als fingierte Lage wurde ein Sturmtief mit Starkregen nach einer langen Trockenperiode angenommen. Erschwert wurde die Lage durch starkes Verkehrsaufkommen durch eine Vollsperrung der A 45 nach einem Verkehrsunfall. Wie im wirklichen Leben staut sich der Verkehr dann im Gemeindegebiet oft über mehrere Kilometer.
Neben Wassereinbrüchen, Blitzeinschlägen und Verkehrsunfällen mussten auch Sturmschäden mit eingeklemmten Personen und viele weitere Einsätze abgearbeitet werden. An mehreren Orten in der Gemeinde waren Veranstaltungen mit vielen Gästen, die teilweise aufgrund der Wetterlage evakuiert und in der Turnhalle untergebracht werden mussten. Kinder konnten nicht mehr rechtzeitig die Schulen verlassen und mussten dort betreut werden. Verpflegung für mehr als 200 Personen und Übernachtungsmöglichkeiten für 20 Personen wurden beschafft.
Dass die Lage nicht übertrieben dargestellt wurde, zeigt die Tatsache, dass allein während des Sturmtiefs Kyrill 2007 in 24 Stunden weit über 40 Einsätze abgearbeitet werden mussten.

Am heutigen Tag wurde das erste Mal in der Geschichte der Feuerwehr die Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung geübt. Neben den Führungskräften der Feuerwehr waren von der Verwaltung Frau Birgit Tupat, Sachbereichsleiterin Fachbereich 2, Sicherheit und Ordnung, Herr Jürgen Röll als Amtsleiter und Herr Dirk Röding vom Fachbereich3, Planen und Bauen anwesend. Durch die Zusammenarbeit kann z.B. der kurzfristige Zugriff auf Mitarbeiter des Bauhofes und heimische Unternehmer genauso sichergestellt werden, wie die Koordination und Unterbringung von Menschen bei Evakuierungen. Der Amtsleiter ist der Dienstherr der Feuerwehr und somit der wichtigste Entscheidungsträger bei nicht einsatztaktischen Entscheidungen des Führungsstabes.

Nach 5 Stunden konnte ein positives Fazit gezogen werden. Die Zusammenarbeit in einem Real-Einsatz wird nicht zuletzt auch dank dieser Übung reibungslos funktionieren, die Gemeinde ist für Schadenslagen dieser Größenordnung bestens vorbereitet.
Trotz der subtropischen Temperaturen und den damit verbundenen Belastungen waren sich die Teilnehmer einig, solche Übungen in Zukunft regelmäßig durchzuführen, um die Einsatzfähigkeit sicher zu stellen.
Verbesserungswürdige Details, die während der Übung aufgefallen sind, werden sowohl von der Verwaltung als auch von der Feuerwehr in naher Zukunft angegangen, so dass die Bürger der Gemeinde sicher sein können, sich auch in Zukunft in gewohnter Weise auf Ihre Feuerwehr verlassen zu können.

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Waldbrandgefahr steigt !

Durch die anhaltende Wetterlage steigt auch das Waldbrandrisiko im Bereich Nachrodt-Wiblingwerde.
Im Laufe dieser Woche steigt die Waldbrand-Risikoklasse auf 4 (maximal 5).

Daher bitten wir folgendes zu beachten:

- kein offenes Feuer im Wald und auf Wiesen
- bitte nicht rauchen oder seien Sie vorsichtig bei dem Umgang mit Feuerzeug / Streichölzen und Tabakwaren.
- werfen Sie keine brennenden Gegenstände aus den Fahrzeug, wenn Sie durch eine Waldgebiet fahren
- fragen Sie die zuständige Forstbehörde, z.B. nach öffentlichen Grill und Feuerplätzen
- entsorgen Sie leere Glasflaschen nicht in der Natur
- parken Sie bitte nicht auf den Zufahrten in den Wald und auf Waldwegen um freie Bahn für unsere
   Einsatzfahrzeuge zu schaffen.




(Quelle:DWD)

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Rettet das Altenaer Krankenhaus !

Nach dem Willen der katholischen Kirche soll das Altenaer Krankenhaus am Ende des Jahres
geschlossen werden und in ein Pflegeheim umgewandelt werden.
Hierdurch wäre die medizinisch stationäre Grundversorgung für Altena und Nachrodt-Wiblingwerde
nicht mehr gewährleistet.

weitere Informationen hier:

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(05.06.10)

Übung Einfache Rettung aus Höhen und Tiefen

Unter diesem Motto nutzte der Löschzug Nachrodt einen routinemäßigen Arbeitsdienst, um die
einfache Rettung aus Höhen und Tiefen zu trainieren. Hierunter fallen u.a. die Rettung von
verunfallten Personen aus Notlagen bis zu einer Höhe von 30 Metern. Hierfür stehen dem
Löschzug ein Gerätesatz Auf- und Abseilen und div. Absturzsicherungen zur Verfügung. Zugführer
Jens Klatt wies die Einsatzkräfte in die Gerätetechnik und Sicherheitsaspekte ein. Danach wurden
folgende Szenarien geübt:
- Abseilen zu einer verunfallten Person von einer Brücke
- Retten von Personen aus einer Tiefe von 8m mittels Schleifkorbtrage mit Erstversorgung
- Abseilen einer Person mittels "Rettungswindel"
Hierbei erwies sich der Gerätesatz der Firma Skylotec mit einer sogenannten "Swissroll" als sehr
nützlich.

  Die verschiedenen Absturzsicheurngsgurte
  im Vergleich mit ihren verschiedenen
  Einsatzmöglichkeiten.
  Wir verfügen über drei verschiedene Varianten. Zum
  einen über eine Rettungswindel mit der auch ungeübte
  Personen bzw. Opfer in einfacher Weise aus Höhen
  oder Tiefen gerettet werden können. Zum zweiten ein
  Absturzgeschirr (Mitte) für die Eigensicherung der
  EInsatzkräfte bei Einsätzen in Höhen. Die dritte
  Variante (links) ist ein Rettungsgeschirr, mit dem auch
  ein gewolltes, bzw. längeres freies Hängen im Gurt
  möglich ist.




  Im Bild der selbst geschaffene Ausleger für den Festpunkt
  um die Personen abseilen zu können.
  Die Steckleiter wurde mittels Ratschen-Zurrgurt mehrfach
  am Geländer befestigt, den Festpunkt bildet eine Band-
  schlinge, die um Holm und Sprossen führt. Hieran wird
  die Swissroll befestigt mit einer 1:3 Übersetzung.
  In dieser Kombination ist ein Abseilen von 2 Personen
  (Retter und Opfer) möglich.




  Frei hängend in 8 Metern Höhe, natürlich zweifach
  gesichert



























  Die Rettung einer verletzten Person aus einer Zwangslage
  mittels Schleifkorbtrage gehörte ebenfalls zum Programm.
  Durch die 1:3 Übersetzung der Swissroll ist ein Abseilen
  oder auch Hochziehen von Personen kein größeres
  Problem mehr. Die Person wird in der Schleifkorbtrage
  gesichert.

















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(08.05.10)

Löschgruppe Veserde nimmt an Leistungsnachweis teil

Die Löschgruppe Veserde nahm am Samstag, 08.Mai am Leistungsnachweis der Feuerwehren
im Märkischen Kreis in Plettenberg teil.
Dort musste die Löschgruppe als Staffel eine Einsatzsituation in einer bestimmten Zeit abarbeiten,
in einem Staffellauf ihre sportliche Fitness unter Beweis stellen, festgelegte Knoten und Stiche
legen und theoretische Fragen beantworten.
Alle Aufgaben wurden mit Bravour gelöst.
Teilnehmer:
Staffelführer: Christian Salomon
Maschinist: Ingmar Rüsing
Angriffstrupp: Tim Herrmann, Andreas Foller
Wassertrupp: Kevin Flanz, Christian Homann
Reserve: Timo Kayser, Mirco Flanz


Die Staffel der Löschgruppe Veserde beim Löschangriff


Der Angriffstrupp während des Leistungswettkampfs

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(01.05.10)


(Bild Westfaelische Rundschau)
v.l: stv. Bürgermeister Michael Schlieck, Gerhard Panne, Michael Kling, Mark Wille

Amtswechsel in der Leitung der Feuerwehr

Im Rahmen der Festlichkeiten zum 125 jährigen Jubiläum des Löschzugs Nachrodt wurde der Leiter der
Feuerwehr Gemeindebrandinspektor Gehrard Panne verabschiedet.
Zum Nachfolger wurde Gemeindebrandinspektor Michael Kling ernannt. Sein Stellvertreter ist
Brandoberinspektor Mark Wille. Die Ernennung wurde vom stv. Bürgermeister Michael Schlieck durchgeführt.

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(20.02.10)

Jahresdienstbesprechung der Feuerwehr

Zur Jahresdienstbesprechung trafen sich 62 Einsatzkräfte, Kameraden der Ehrenabteilung und
Mitglieder der Jugendfeuerwehr am Samstag im Schlosshotel Holzrichter.
Ehrengäste an diesem Abend waren die Bürgermeisterin Beatrix Naujoks und der Kreisbrandmeister
Rainer Blumenrath.
Neben der Jahresberichte und der Vorstellung des Ausbildungsplans für 2010 wurden folgende
Ehrungen und Beförderungen vorgenommen:
Ralf Gottwald, Thomas Dresel und Thomas Soike wurden für 25 Jahre Dienst in der Feuerwehr
mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde durch die
Bürgermeisterin vorgenommen.
Helmut Clever und Peter Holzrichter wurden aus Altersgründen in die Ehrenabteilung überstellt.
Oliver Böhland wurde zum Brandmeister befördert, Pascal Nowak und Mirco Flanz zum Unterbrandmeister.
Michael Funnemann und Manuel Nowak erhielten die Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann.
Desweiteren konnten vielen Einsatzkräften die Teilnahmebestätigung für einen belegten Lehrgang
überreicht werden.
Aus der Jugendfeuerwehr wurde Eric Napierkowski in die EInsatzabteilung übernommen und verrichtet
seinen Dienst nun im Löschzug Nachrodt.

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(24.10.09)

Seminar Menschenführung Auf dem Ahorn

Am Samstag, 24.Oktober veranstaltete die Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde ein Seminar zum Thema Menschenführung.
Dazu zogen sich die Führungskräfte in die Ferien- und Tagungsstätte Auf dem Ahorn zurück , um in aller Ruhe miteinander arbeiten zu können und doch einsatzbereit zu bleiben. Als Referentin konnte man die
Psychologin Regina Atijeh aus Lüdenscheid gewinnen, die schon bei vielen Feuerwehren Seminare
durchgeführt hat.



Zum ersten Mal wagten sich die Wehrleitung , Einheitenführer und weitere Führungskräfte an dieses schwierige Thema heran.
Neben der Fachkompetenz ist ständig auch Sozialkompetenz gefragt, egal ob im Einsatz oder während der
anderen Dienste. Daher schrieben sich die Einsatzkräfte dieses Thema auf den Stundenplan für Samstag.

Zu den Themen gehörten neben den Grundlagen der Kommunikation auch die Gesprächsführung in Konfliktfällen.
Angefangen vom gezielten Zuhören und dem Analysieren von Gesprächen wurden die Themen der verschiedenen Motivationsebenen und den Gründen für positive Einstellungen und negativen Einstellungen gegenüber seinen Mitmenschen behandelt. Wie schaffe ich es, damit mein Gesprächspartner sich von mir verstanden fühlt und wir zu einem gemeinsamen Ergebnis kommen ?
Wie führe ich ein sachliches Konfliktgespräch ? Wie führe und leite ich unsere Einsatzkräfte auch in menschlich schwierigen oder stressigen Situationen richtig ?

Dies waren nur einige der Punkte, die in Gesprächen und Rollenspielen abgearbeitet wurden.Die Zeit verflog wie im Flug und so war es nicht verwunderlich, dass der Zeitplan am Nachmittag überschritten wurde.


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(10.10.09)

Großübung der Feuerwehr am Neubau Perthes-Werk im Nachrodter Feld.

Am vergangenen Samstag übten die Einheiten von Nachrodt, Wiblingwerde und Veserde den
Ernstfall im Neubau der Perthes-Werk im Nachrodter Feld.
Menschenrettung und Brandbekämpfung stand auf dem Übungsplan. Bei Dachdeckerarbeiten kam
es zu einer Gasflaschenexplosion, 5 Personen wurden verletzt. Die Einsatzkräfte meisterten diese Situation
und auch das eingespielte Verunglücken eines ihrer Kollegen im Fahrstuhlschacht. Die Übungsleitung
zog am Ende der Übung eine durchaus positive Bilanz.

Eintreffen an der Einsatzstelle

Ausrüsten der Einsatzkräfte mit schwerem Atemschutz

Die Angriffstrupps vor dem ersten Vorgehen

eine verletzte Person wird erstversorgt

Übergabe an den Rettungsdienst

Einsatzabschnitt 2 des Löschzug Wiblingwerde-Veserde in der Kampstraße

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(6.08.09)

Informationen zur "Schweinegrippe"

Anbei einige Tipps zur Ansteckungsvermeidung mit der "Schweinegrippe"
hier als PDF-Datei...

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(14.07.09)

Himmelslaternen in NRW verboten


Sie sind beliebt als "Party-Gag". Zahlreiche kleine Heißluftballons aus Papier steigen mit Einbruch der Dunkelheit in den Himmel. Die Rede ist von den sogenannten Himmelslaternen. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Das Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Laternen ab dem 18. Juli 2009 verboten. 
In den vergangenen Wochen kam es immer wieder zu Dachstuhlbränden und anderen Unfällen, die durch die Himmelslaternen ausgelöst wurden.

Seitens der Feuerwehr ist dieses Verbot sehr zu begrüßen.

Gemäß dieser Ordnungsbehörlichen Verordnung ist es generell verboten, unbemannte Flugobjekte aufsteigen
zu lassen, bei denen der Auftrieb durch die von einer eigenen Feuerquelle erwärmten Luft erzeugt wird und die
insbesondere durch die Namen "Himmelslaterne", "Flammea" oder "Kong-Min-Laterne" bekannt sind
(Himmelslaternen)
Wer gegen dieses Verbot verstößt, kann mit einer Geldbuße bis zu eintausend Euro belegt werden.

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(04.07.09)

Samstag, 4.Juli Training im Brandhaus in Lemgo

"Trainieren um besser zu werden"


unter diesem Motto sind 16 Einsatzkräfte aus Nachrodt, Wiblingwerde und Veserde
zur Brandsimulationsanlage nach Lemgo im Kreis Lippe gefahren, um dort die Brandbekämpfung
in Gebäuden zu trainieren. Dieser Ausbildungstag ist der dritte Teil einer Ausbildungsstrategie,
welche die Ausbildung unter schwerem Atemschutz in Nachrodt-Wiblingwerde verbessert.
Während diesen Tages mussten in drei Stufen verschiedene Aufgaben gemeistert werden.

1. Stufe: Wärmegewöhnung:


Die Teilnehmer begingen einen Raum, der auf 500 °C aufgeheizt wurde, um die Technik,
das schnelle und richtige Ausrüsten mit der Schutzausrüstung zu trainieren. Hier wurde auch
die Auswirkung von falsch oder zu viel aufgebrachtem Löschwasser auf die Schutzkleidung
demonstriert.


2. Stufe: Einsatzauftrag: Zimmerbrand

Zwei Räume des Brandhauses werden im Vorfeld mit riesigen Gasbrennern in Flammen gesetzt,
die Temperatur steigt in Kopfhöhe auf 400 °C, die Sicht ist dank Nebelgeneratoren auf Null gesunken.
Zwei Einsatzkräfte gehen als Trupp vor und stehen vor schwierigen Aufgaben während der Übung.
Türen müssen geöffnet werden, hinter denen sich Flammen gebildet haben. Mittels Hohlstrahlrohre
werden die Feuer ohne großen Wasserschaden anzurichten effektiv gelöscht.
Hierbei mussten alle Taktiken der richtigen Brandbekämpfung in Gebäuden angewandt werden.
Diese Taktiken wurden im Laufe des Jahres in allen Einheiten im Vorfeld vertieft

3. Stufe: Einsatzauftrag: Feuer im Gebäude, eine Person wird im Gebäude noch vermisst. 

Ein Trupp muss ins brennende Gebäude vor und trotz der Flammen die vermisste Person finden
und aus dem Gebäude retten. Im zweiten Schritt erst wird das Feuer durch den gleichen Trupp
gelöscht.
Das Retten einer mittelschweren Person aus einem der Stockwerke des Hauses mit anschließender Brandbekämpfung bringt Feuerwehrleute an die körperlichen Grenzen, der Puls steigt auf 190 Schläge
pro Minute und die Körpertemperatur steigt auf Fieber-ähnliche Werte an. Die Belastung für die
Feuerwehrleute unter dieser schweren Arbeit kann nach kurzer Zeit auch zum Kollaps führen.
Auch diese Aufgaben meisterten die Übungsteilnehmer.

Nach einer Einweisung und kurzen Schulung rüsten sich die Einsatzkräfte mit der
Spezialausrüstung aus. Wichtig ist , dass die Körperoberfläche der Feuerwehrmänner
durch die Schutzkleidung komplett bedeckt wird um vor der Hitze zu schützen.

Die ersten zwei Trupps auf dem Weg zum Brandhaus, um die erste Lage abzuarbeiten.
Jeweils zwei Feuerwehrmänner gehen als Trupp vor, um den Brand im Erdgeschoss
zu löschen.

Die Übungen werden vom Kontrollstand aus per PC überwacht. Da diese Übungen
die Übungsteilnehmer auch an die körperlichen Grenzen führen, werden auch die
Kreislaufdaten per Funk überwacht.

Zwei Einsatzkräfte bereiten das Öffnen einer Tür vor, hinter der sich ein Feuer befindet.
Der Truppführer öffnet vorsichtig mit einer Bandschlinge die Tür, der Truppmann
hält sich mit dem Hohlstrahlrohr bereit, um die Rauchschicht im Raum herunterzukühlen.

Nach dem Öffnen der Tür werden definierte Sprüh-Stöße durch die Tür an die Zimmerdecke
abgegeben, um eine Rauchgasdurchzündung (auch teilweise fälschlicherweise 
Flashover genannt) zu verhindern.

Die Teilnehmer des Workshops in Lemgo:
obere Reihe von links nach rechts:
Tim Herrmann, Christian Illigens, Christian Hoßdorf, Frederic Walter, Pascal Nowak,
Mirko Marten, Benjamin Wilkes, Sascha Panne.
untere Reihe von links nach rechts:
Andre Rothämel, Tobias Murza, Marko Hertrampf, Marco Bauersfeld, Oliver Böhland,
Christian Salomon, Jan-Marcel Brosowski.
Sie wurden von Ausbilder Michael Kling durch den Tag begleitet.

Diese Art von Training ist elementär wichtig und als absoluter Fortschritt für die Ausbildung
in Nachrodt-Wiblingwerde anzusehen. Hier wird den Einsatzkräften die Möglichkeit für sehr
realitätsnahes Training gegeben, um die Gefahr eines Unfalls im Einsatz  herabzusetzen,
auch wenn man dies bei der Gefährlichkeit dieser Einsätze nie ganz verhindern kann.
Ebenso wird die Effektivität dieser Art von Einsätzen extrem gesteigert.





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(2.07.09)

Ausrüstung ergänzt

Auf Grund von vielen Tests wurde die Ausrüstung der Einsatzkräfte ergänzt. Im Bereich Atemschutz und Messtechnik wurde die Ausrüstung auf den Stand der Technik
gebracht, um effektiver arbeiten zu können , aber auch um die Sicherheit der
Einsatzkräfte zu erhöhen.
Details hier...




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(25.04.09)

Workshop Atemschutz und Notfalltraining erfolgreich

Am Samstag, 25.April konnte in Nachrodt unter der Leitung der beiden Ausbilder Michael Kling
und Carsten Becker ein Workshop als Fortbildung für den Bereich Innenangriff und Notfalltraining
durchgeführt werden.
Themen waren die richtige Ausrüstung, Hohlstrahlrohrtraining, Türöffnung, Vorgehen im Innenangriff,
Suchtechniken, Brandbekämpfung und Sicherheitstrupp bei verunfallten Einsatzkräften.
Elf Einsatzkräfte nahmen an dem Workshop teil, als nächsten fahren diese Teilnehmer mit den
Ausbildern am 4. Juli in eine Brandsimulationsanlage in Lemgo.

Ziel der Veranstaltung waren die Vertiefung von Kenntnissen und Fertigkeiten und auch die
Umsetzung von neuen Taktiken und Techniken, um den Brandeinsatz im Innenangriff
effizienter abzuarbeiten und Unfälle im Einsatz zu vermeiden.

Das engagierte Mitarbeiten der Einsatzkräfte ließ die Veranstaltung zu einem Erfolg werden,
das spiegelte auch die Tatsache wider, dass freiwllig Überstunden gemacht wurden.

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(04.04.09)

Grundausbildung abgeschlossen

Am Samstag, 4.April endete für 7 Einsatzkräfte die Grundausbildung in Nachrodt-Wiblingwerde. Nach den
Modulen 1 und 2 im letzten Jahr wurden innerhalb der letzten 5 Wochen 80 Unterrichtsstunden absolviert.
Der Schwerpunkt lag in diesen Modulen 3 und 4 auf der Rettung und Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen.
Vor den Prüfern musste eine schriftliche und eine praktische Prüfung abgelegt werden, die alle erfolreich
beendeten.

 

stehend von links nach rechts:
David Itzigehl, Andreas Foller, Anika Menzel,Stefan Ullrich,
Tim Herrmann

kniend von links nach rechts:
Alexander Hoßdorf, Jan Schneider

 Ein Teil der Ausbildung: 
Hohlstrahlrohr-Training
 Technische Hilfe bei
Verkehrsunfällen war der
Ausbildungsschwerpunkt
 Aber auch der sichere Umgang
mit der Kettensäge wurde
ausgebildet.

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(08.03.2009)

Großübung der Feuerwehren Nachrodt-Wiblingwerde und Altena mit DRK

Auf dem Gelände der Walzwerke Einsal  gerät Ethylen in Brand, mehrere Verletzte werden vermisst, nebenan
havarieren zwei Fässer mit Schwefelsäure, auch hier mehrere Verletzte. So sieht das Szenario der Übung
der Feuerwehren Nachrodt-Wiblingwerde und Altena aus. Die Verletzten müssen gerettet werden, die Versorgung
und Abtransport übernimmt eine Einheit des DRK Altena-Nachrodt.

Um 08:00 Uhr morgens treffen rund 110 Einsatzkräfte am Einsatzort ein und beginnen ihre Arbeit. Teilweise
müssen die Feuerwehrkräfte unter Chemikalienschutzanzügen vorgehen um sich zu schützen.

10 Verletzte werden von einer RUD (Realistische-Unfall-Darstellungs) -Gruppe des JRK gestellt, welche realistisch geschminkt sind und sich wie "echte" Verletzte verhalten.

Am Ende der zweistündigen Übung sind alle Vermissten gerettet, die Einsatzleitung kann ein positives Resumee
ziehen.

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(03.02.2009)

Neues Löschfahrzeug  ausgeliefert

Das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20/16 wurde vom Fahrzeughersteller Schlingmann in Dissen
an die Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde ausgeliefert.

Einige Daten:

Fahrgestell: Mercedes Benz Atego 1329 Allrad

Beladung:

- Löschwassertank 2400 Liter
- Heckeinbaupumpe 2000 l/min
- Rettungssatz mit Spreizer und Schere
- Rettungszylinder 1 bis 3
- Hebekissen
- Mehrzweckzug
- Seilwinde 5 to
- Notstromaggregat 13 kVA

- 24 Volt Xenon Lichtmast
- 3 tlg. Schiebleiter+ 4tlg. Steckleiter
- Motorkettensäge
- Tauchpumpe
- 120 l Schaummittel
- Sprungretter SP16
- Schornsteinfegerwerkzeug
- 6 Pressluftatmer
- Heckwarnanlage (Heckblitzer)

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1. Workshop Technische Hilfe Patientenorientierte Rettung

Am Samstag, 4.Oktober boten die Ausbilder der Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde einen
Workshop zum Thema Patientenorientierte Rettung bei Verkehrsunfällen an.
Ziel der Fortbildung war die Rettung aus verunfallten Fahrzeugen, die auf der Seite und auf dem Dach
zum liegen gekommen sind.
Aus allen drei Einheiten fuhren 9 Einsatzkräfte zu einem Schrottplatz in Lüdenscheid. Dort waren zwei
Lagen vorbereitet. In der folgenden Bildergalerie kann man den Verlauf nachverfolgen.


Die Teilnehmer:
(oben von links nach rechts): Tim Herrmann, Sascha Brosowski, Tobias Murza, Andre Rothämel
                                           Sebastian Putz,Manuel Nowak, Sascha Panne.
(unten von links nach rechts): Christian Hoßdorf und Ausbilder Michael Kling


Damit alle Teilnehmer alle Schritte nachvollziehen können, wurde auf die Beschränkung im 5m-Kreis verzichtet.
Die Grundlagen für die Einsatztaktik beim Verkehrsunfall wurde im Vorfeld vermittelt.

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Rauchmelder retten Leben

Kabelbrände, überhitzte Elektrogeräte, zündelnde Kinder oder vergessene Bügeleisen, wer kennt denn schon alle Gefahrenquellen? Und wer könnte sie alle gleichzeitig im Auge behalten? Das schaffen nur Qualitätsrauchmelder,die kleinen Lebensretter erkennen Rauch im Frühstadium und warnen mit einem lauten Signalton, bevor der giftige Brandrauch lebensbedrohlich wird. Denn bereits drei Atemzüge Brandrauch können tödlich sein. Aus diesem Grund gilt: Früh gewarnt - Glück gehabt!

Heute Rauchmelder von guter Qualität kaufen
Rauchmelder ist nicht gleich Rauchmelder. Die Feuerwehr empfiehlt VdS-anerkannte Rauchmelder nach der DIN EN 14604 Norm. Bei Wohnungen von über 130 qm und mehr als einem Stockwerk sollten Sie funkvernetzte Rauchmelder kaufen, die gleichzeitig melden, wenn an einem entlegenen Ort der Wohnung ein Feuer ausbricht. 


weiter Infos unter:  http://www.rauchmelder-lebensretter.de


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Mai 2008:

Offizielle Fahrzeugübergabe des Gerätewagen Logistik in Nachrodt

Am 4. Mai um 10:00 Uhr trat die Feuerwehr an, um offiziell den Fahrzeugschlüssel
für den neuen Gerätewagen Logistk aus den Händen der Bürgermeisterin in Empfang
zu nehmen.

In das Fahrzeug wurden 105.000 € investiert. In Eigenleistung wurden Teile des Ausbaus
und eine Bühne für Rollcontainer im Gerätehaus des Löschzuges Nachrodt gebaut.

Das Fahrzeug ist Teil des neuen Fahrzeugkonzepts der Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde,
mit Hilfe dieses Fahrzeugs ist die Einsatzabteilung in der Lage schneller und flexibler mit weniger
Personal auf die verschiedensten Einsatzszenarien zu reagieren.

Zur Beladung gehört die Normbeladung eines GW-Gefahrgut 1, eine Rettungsplattform für
verkehrsunfälle,eine Multifunktionsleiter, ein Dekontaminationsduschzelt, eine Korbtrage zum
Transport von Verletzten, ein Rollcontainer Atemschutz, ein Lichtmast der vom Bordnetz gespeist
wird und weitere Container für besondere Einsätze wie Ölsperre etc.

  

 

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Februar 2008:

Verhalten bei Bränden in Mehrfamilienhäusern:

Bei Rauch im Treppenraum in der Wohnung bleiben

Oft wirken Treppenräume wie Kamine, so dass der Rauch und die Hitze blitzschnell in die oberen
Stockwerke ziehen
. Bewohnern, die sich über den Flur in Sicherheit bringen wollten, wird
dadurch häufig der Fluchtweg versperrt.

In einer ungewohnten, bedrohlichen Situation überlegt zu handelt, ist schwierig.
Hier hilft es, einen einfachen Grundsatz zu befolgen:

Wenn es in der Wohnung brennt, verlasse ich diese, schließe die Wohnungstür

und benutze den Treppenraum – nie den Aufzug nehmen!

Brennt der Treppenraum,bleibe ich in der Wohnung, und bin so vor Rauch und Feuer besser geschützt

Zudem wird durch dieses Verhalten die Kommunikation zwischen eingesetzten
Feuerwehrkräften und Bewohnern
erleichtert. Menschen, die am Fenster stehen und winken,
werden schneller bemerkt
als andere, die sich im Flur aufhalten

Wichtig sind auch Maßnahmen im Vorfeld: Wenn ich vorausschauend handele,
also grundsätzlich die Kellertür schließe und verhindere, dass brennbaren
Gegenstände im Treppenraum abgelagert werden, verringert dies die Brandgefahr enorm
Weiteren
Schutz bieten Rauchwarnmelder, die in 8 Bundesländern bereits gesetzlich vorgeschrieben
sind. Rauchmelder sind Lebensretter – denn wenn es brennt,
wird man nicht von alleine wach.
Daher raten wir dringend dazu, die eigene
Wohnung mit Rauchmeldern auszurüsten.

Tipps hierfür finden Sie hier...  oder sprechen Sie uns an, wir helfen gerne weiter.

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Technische Hilfeleistung aufgerüstet:

In der Vergangenheit wurden wir immer häufiger zu zum Teil schweren Verkehrsunfällen gerufen.
Um die Ausrüstung für unsere Einsatzkräfte für diese Einsätze zu verbessern, setzen wir ab sofort
auf eine Rettungsplattform, um bei Unfällen mit größeren KFZ und LKW schneller Hilfe leisten zu können
und auf eine Multifunktionsleiter, die im Gegensatz zu den bisher genormten Leitern wesentlich flexibler
einzusetzen ist.


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Januar 2008:

Neues Rettungszelt beschafft:
Mit diesem Rettungszelt, welches mit Pressluft innerhalb kürzester Zeit aufgebaut werden kann,
ist es möglich, Einsatzkräfte, die mit gefährlichen Stoffen in Berührung gekommen sind, zu
reinigen und zu dekontaminieren.
Hierdurch tragen wir der Verantwortung gegenüber unseren Einsatzkräften Rechnung und
gleichen uns dem allgemeinen Standard auf Kreisebene an.



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Januar 2008:

Die Feuerwehr stellt das Messsystem für Gefahrstoffmessung um:


Bei dem Messsystem der Firma Dräger handelt es sich um ein Messgerät in welches je nach
Gefahrstoff ein Chip eingesetzt wird.

Mit dieser Kombination können bis zu 20 verschiedene Stoffe aus dem Bereich Gefahrstoffe
und Brandrauch bestimmt werden.
Im Gegensatz zum bisherigen Messverfahren, bei dem Prüfröhrchen eingesetzt wurden,
können Messungen sofort abgelesen werden, mühselige Auswertungen entfallen,
Ablesefehler gehören der Vergangenheit an, Messungen können abgespeichert werden.

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September 2007:

Eine Ausbildung der besonderen Art absolvierten 40 Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr am
Samstag den 22. September am Gerätehaus Nachrodt.
Eine sogenannte Mobile Trainings Einheit der Firma DMT aus Dortmund war zu Gast in der Gemeinde.

  

Dieser Container, der auf einem LKW aufgebaut ist, ist ein gas-befeuerter Brandcontainer, der den
Einsatzkräften die Möglichkeit bietet, unter realen Bedingungen verschiedene Einsatzszenarien
abzuarbeiten. Im Innern des Containers lodern mehrere echte Feuer.

Die Atemschutzgeräteträger, die speziell ausgebildet sind, bekommen die Aufgabe, eine oder mehrere
Personen aus einem brennenden Gebäude zu retten. Als Trupp mit zwei Mann gehen die Männer und
Frauen mit dem Löschmittel Wasser am Schlauch in den Container vor, suchen in völiger Dunkelheit,
dichtem Rauch und einer aufgeheizten Atmosphäre von 650 °C die Räume ab und löschen die Feuer,
welche die Einsatzkräfte teilweise sogar eingeschlossen hatten. In Situationen, in denen die Einsatzkräfte
plötzlich inmitten von Flammen standen oder lagen, musste die Schutzkleidung zeigen was sie aushalten
kann.

 

Hierbei stand das taktische Vorgehen im Fokus der Ausbildung. Das richtige Vorgehen in brennenden
Gebäuden, Such-Techniken in Gebäuden und das Retten von vermissten bzw. verletzten Personen
wurden erst in Theorie, dann in Praxis eindrucksvoll vermittelt. Ebenso der richtige Umgang mit
Hohlstrahlrohren, wie auf den oberen Bildern zu sehen ist.

 

Während der "Einsätze" kamen die vorgehenden Trupps teilweise an ihre physikalischen Grenzen,
die Temperatur im Innern des Containers von ca. 650 °C heizt den Körper der Feuerwehrleute unter
der schweren Schutzkleidung nach einer kurzen Zeit auf bis zu 60 °C auf. Die körperliche Anstrengung
erledigt dann den Rest.

 

Alle Trupps erledigten die Aufgaben zur Zufriedenheit aller und bewiesen damit, das sie den Anforder-
ungen an schwere Einsätze in brennenden Gebäuden gerecht werden.
Dies lässt sich nur durch immer wiederkehrendes Training und Fortbildung bewerkstelligen unter
anderem  auch solche Fortbildungen wie hier, um immer auf dem Stand der Technik zu bleiben und
über den Tellerrand hinauszublicken.

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Januar 2007:

Das Sturmtief "Kyrill" verschonte diesmal auch das Gemeindegebiet Nachrodt-Wiblingwerde nicht.
Seit dem frühen Nachmittag sorgte das Unwetter dafür, dass die Einsatzkräfte ohne Pause im

Einsatz waren.
Sämtliche Feuerwehren des Märkischen Kreises waren mit insgesamt über 2000 Einsatzkräften im
Einsatz. Ferner waren auch die anderen Hilfsorganisatoren wie Johanniter Unfallhilfe, Rotes Kreuz und
das Technische Hilfswerk im Einsatz.
Die Kreisleitstelle wickelte allein im Zeitraum von Donnerstag bis Freitag morgen 1700 Einsätze ab.
Es war der schwerste Feuerwehreinsatz in der Geschichte des Märkischen Kreises. Es entstand
gerade auch für den Forst Millionenschaden.
Der Landrat des Märkischen Kreises, Aloys Steppuhn; sprach den Hilfskräften ein großes Lob aus.
Leider wurden im Märkischen Kreis auch 9 Feuerwehrleute verletzt, zwei davon schwer. In unserer
Gemeinde kehrten zum Glück alle Einsatzkräfte wohlbehalten an ihre Standorte zurück.

  

Nachdem das Ausmaß bekannt wurde, plante die Wehrleitung ein Bereitschaft in beiden Löschzügen
ein. Und schon direkt nach Einrichtung der ständig besetzten Gerätehäusern mussten die Einheiten
ausrücken. Die Feuerwehrleute mussten umgestürzte Bäume beseitigen, überschwemmte Fahrbahnen
vom Wasser befreien, abgedeckte Dächer sichern und weitere Gefahren beseitigen.
Das Dach eines Gewerbe-Gebäudes an der Hagener Straße wurde abgedeckt und drohte auf die B236
zu stürzen.
Ein heruntergestürzter Kamin und umgestürzte Bäume beschäftigen den Löschzug Nachrodt in der
Schulstraße, Berliner Straße, GeschwSchollStr,Hagener Straße, Kreinberg, Hallenscheid, Ehrenmalstraße,
Hardt, In der Hardt, Im Stuckenhahn, Helbeckerweg, Holensiepen, Schubertweg, Buchenweg.
Mehrfach musste die B236 vom überflutenden Regenwasser befreit werden.
Der Löschzug 2 wurde zu Einsätzen in Herlsen,zur L692, Herlsenerweg, Nachrodter Straße, K24, nach
Brenscheid, zum Sassenscheid, zum Hallenscheid, Deierte und Wördener Bach gerufen.
Teilweise lagen die Bäume so, dass die Straßen versperrt wurden, teilweise drohten die Bäume auf
Wohnhäuser zu stürzen

Diese Arbeiten wurden teilweise unter Einsatz ihres Lebens durchgeführt. Das Einsatzaufkommen gab
Einsatzkräften keine Chance für eine Pause und so war die Feuerwehr insgesamt ca. 26 Stunden im
Einsatz und arbeitete mehrere Dutzend Einsätze ab, wobei rund 55 Einsatzkräfte zeitgleich im Einsatz
waren.
Insgesamt wurde in diesen Tagen 1095 Einsatzstunden geleistet.

  

Die Gefährlichkeit der Situation ließ der Feuerwehr teilweise keine andere Chance als, nach Absprache
mit der Polizei, die entsprechende Straßen zu sperren.Die Aufräumarbeiten wurden bei Starkregen und
Windstärken bis zu 120 km/h bei Dunkelheit zu einem nicht kalkulierbaren Risiko für die Feuerwehrleute.
Während man auf der einen Straßenseite umgestürzte Bäume zersägte, krachten auf der anderen
Fahrbahn zeitgleich welche auf die Straße, daher beschlossen die Einsatzleiter zeitweise den Rückzug.
So kam es auch zu Verkehrsbehinderungen durch Sperrungen im Bereich der Ortsdurchfahrt Nachrodt
auf der B236 und der Höhenstraße L692 von Wiblingwerde nach Lüdenscheid. Die Kreisstraße K24 von
Veserde nach Hohenlimburg bleibt auch einen Tag nach dem Vorfall weiterhin gesperrt.

Auch in den folgenden Tagen musste die Feuerwehr immer wieder ausrücken, um umgestürzte Bäume
zu entfernen. 
 

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 Am 25. April besuchten die Führungskräfte der Gesamtwehr den Betrieb der Aluminium GmbH in
Nachrodt. Dort wurden sie vom Betriebsleiter empfangen und durch den Betrieb geführt.

Dabei konnten sich die Führungskräfte ein Bild des Betriebes und den möglichen Gefahren beim
Einsatz machen. Ausführlich wurden die Gefahren , die auf die Einsatzkräfte beim Gießvorgang lauern, erläutert.

 

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